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17. 03. 2017

Floristen: dem Online-Wettbewerb die Stirn bieten

Mit Kreativität und Service können Floristen gegenüber dem Online-Wettbewerb punkten. Foto: julia lazarova/Fotolia

Waren floristische Fachgeschäfte früher die erste – und zum Teil einzige – Anlaufstelle, um Blumen zu kaufen, ändert sich das Konsumverhalten zunehmend. Vor allem die Zahl der Online-Käufe wächst. Floristen können dem Wettbewerb allerdings die Stirn bieten.

Wie Verbraucherumfragen von Royal FloraHolland in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden belegen, empfinden Konsumenten die Bestellung von Blumen und Pflanzen im Internet als immer selbstverständlicher. Insbesondere in England machten Online-Bestellungen im vergangenen Jahr bereits acht Prozent der Menge und 13 Prozent der Ausgaben für Blumen aus.

Anteil der Online-Blumenkäufe wird weiter wachsen

In Deutschland entfielen 2016 vier Prozent der Gesamtausgaben für Blumen auf Webshop-Käufe, in den Niederlanden waren es sogar fünf Prozent. Am traditionellsten verhalten sich (noch) die Konsumenten in Frankreich, wo lediglich zwei Prozent der Blumenkäufe übers Internet abgewickelt wurden.

Weit höher fallen die Anteile allerdings aus, werden Blumenbestellungen auf den Webseiten von Floristen, Versandorganisationen und Supermärkten hinzugerechnet. In England sind es nach Angaben von Royal FloraHolland dann über 23 Prozent der Gesamtausgaben für Blumen und Pflanzen, in Frankreich etwa 14,5 Prozent sowie in Deutschland und den Niederlanden jeweils rund zwölf Prozent. Weiteres Wachstum in diesem Segment wird erwartet.

Floristen können sich mit Kreativität, Innovation und Service von der Online-Konkurrenz abheben

Mit Kreativität, innovativen Ladenkonzepten und exzellentem Service können Floristen allerdings der zunehmenden Online-Konkurrenz die Stirn bieten, ist die Royal FloraHolland überzeugt. Dazu sollten sie der Ausstrahlung ihres Geschäfts mehr Aufmerksamkeit widmen, ihren Einkauf raffinierter organisieren, ein einzigartiges Sortiment anbieten, eine Beziehung zu ihren Kunden aufbauen und pflegen sowie eine Multi-Kanal-Strategie entwickeln, so die Tipps des Vermarkters. (g&v)

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