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17. 02. 2017

USA: Floristin verweigert Blumen aus religiösen Gründen

Der Oberste Gerichtshof hat das Urteil gegen die Floristin bekräftigt. Foto: Andrey Popov Fotolia

Im US-Bundesstaat Washington wurde eine Floristin zu 1.000 Dollar Strafe verurteilt, weil sie Blumen für eine gleichgeschlechtliche Hochzeit aus religiösen Gründen verweigert hatte.

72-jährige Floristin verstößt gegen Gleichberechtigungsgesetz

Die 72-jährige Baptistin, die ein Blumengeschäft in Richland betreibt, legte vor dem Obersten Gericht Berufung ein. Dort urteilte der Richter, dass Sie die Strafe aus dem Jahr 2013 zurecht erhalten hatte, da die Unternehmerin gegen das Gleichbehandlungsgesetz des Staates Washington verstoßen habe.

Ihre Haltung begründet die Floristin mit „ihrem Glauben an Jesus Christus“. Vor der Berufung hatte sie die evangelikale Rechtshilfeorganisation „Alliance of Freedom“ zu Rate gezogen. Auch nach dem gefällten Urteil herrscht keine Ruhe. Medienberichten zufolge versucht der Rechtshilfeverband nun über Crowd-Funding eine Million Spender zusammenzutrommeln, schließlich gehe es nicht an, dass die Regierung vorgebe, was eine Person zu denken und zu glauben habe.

Der Gouverneur Jay Inslee hingegen habe das Urteil gegen die Intoleranz begrüßt.

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