Nach einem relativ optimistischen Jahresabschluss sind die Einschätzungen zu Beginn des neuen Jahres im BBE-Einzelhandelsindex unter das Novemberniveau des Vorjahres zurückgefallen.
Mit einem Wert von 88,7 wird der Novemberwert von 89,0 geringfügig unterschritten. Nach 5,1 Indexpluspunkten im Weihnachtsgeschäft verzeichnet der Gesamtindex nun ein Minus von 5,3 Punkten. Auffällig dabei ist, dass die gestiegenen Werte in den alten Bundesländern nun um fast den gleichen Wert (Dezember plus 8,6; Januar minus 8,9) wieder auf einen Indexwert von 89,8 zurückgehen und die gesunkenen Indexwerte in den neuen Ländern (Dezember minus 7,4 gegenüber Januar plus 7,0) nun wieder auf 84,7 steigen. Einerseits liegen die Einschätzungen für den Einzelhandel in Ost und West jetzt wieder dichter beieinander, andererseits zeigt dies rückblickend eine sehr unterschiedliche Erwartungshaltung speziell an das Weihnachtsgeschäft auf. Nun kehrt man zum Tagesgeschäft zurück. Betrachtet man die aktuellen Umsatzentwicklungen des Monats im Vergleich zum Vorjahresmonat der Befragten, so liegt die Zahl der Einzelhändler mit negativen Entwicklungsraten konstant bei 39 Prozent, in den neuen Ländern ist diese Zahl um vier Punkte von 43 Prozent auf 39 Prozent gesunken. In den alten Bundesländern stieg der Wert um einen Prozentpunkt auf 40 Prozent. Während die Zahl der Einzelhändler mit positiver Umsatzentwicklung im Westen leicht um zwei Punkte auf 37 Prozent gestiegen ist, verzeichneten die Einzelhändler im Osten zu 33 Prozent positive Entwicklungsraten. Im Vormonat waren dies noch 21 Prozent.
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