Die Deutschen verschenken seit Jahren vor allem spontan gekaufte rote Rosen zum Valentinstag. Erwartungsgemäß waren daher auch 2010 Rosen die wichtigsten Umsatzträger im Valentinsgeschäft.
Diese Schnittblume erreicht aufgrund ihrer großen Symbolkraft, des beliebten Duftes und der guten Haltbarkeit regelmäßig den Spitzenplatz unter den bedeutendsten Schnittblumen. Der Valentinstag fiel im Jahr 2010 auf einen Sonntag, das Wetter war schlecht und die Karnevalssaison hatte bereits begonnen. Alle drei Faktoren führten dazu, dass der Umsatz mit Blumen gegenüber den vergangenen Jahren abnahm. In der Valentinswoche des Jahres 2010 wurden 110 bis 120 Millionen Euro für Schnittblumen ausgegeben, was ungefähr doppelt so viel ist, wie in einer Durchschnittswoche.
Nach Schätzung der Agrarmarkt Information (AMI) dürfte der Umsatz 2011 über dem Vorjahresniveau liegen. Für einen Anstieg sprechen der günstiger gelegene Termin sowie die erwartete mildere Witterung an den Tagen vor St. Valentin.
Zum Valentinstag werden jedoch nicht nur Schnittblumen verschenkt, auch blühende Zimmerpflanzen erfreuen sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Diese länger haltbaren Geschenke steigern den Umsatz der Zimmerpflanzen in der Valentinswoche um gut 50 Prozent gegenüber einer üblichen Kalenderwoche.
Siehe auch: www.ami-informiert.de
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