Die Verbraucherstimmung bietet auch im November dieses Jahres kein einheitliches Bild. Die Anschaffungsneigung legt deutlich zu, während die Konjunktur- und Einkommenserwartung Einbußen hinnehmen müssen.
Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 5,4 Punkten im November für Dezember einen Wert von 5,6 Punkten. Wenn die Verbraucher derzeit vor der Frage der Verwendung ihrer finanziellen Mittel stehen, tendieren sie eher dazu, diese in werthaltigen Anschaffungen, wie Immobilien oder längerlebige Gebrauchsgüter, zu investieren, als es bei den Banken anzulegen.
Ob sich die positive Entwicklung der Konsumstimmung fortsetzen kann, wird zu einem wesentlichen Teil davon abhängen, ob die Bürger wieder Vertrauen in die politischen Entscheidungsträger gewinnen, dass sie die gegenwärtige Krise durch einmütiges und entschlossenes Handeln angehen und einer nachhaltigen Lösung zuführen.
Siehe auch: www.gfk.com
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