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10.11.2009

Bundesverband Zierpflanzen tagte in Wiesbaden

„Das Wetter, der Pegelstand der Energiepreise und neue Direktiven der EU beeinflussen den Markterfolg deutscher Zierpflanzenprodukte mehr als die Finanzkrise“, so lautete das Resümee von Michael Baumeister, Gartenbau-Versicherung VVaG, anlässlich der Delegiertenversammlung des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ), die vom 23. bis 24. Oktober im Raum Wiesbaden stattfand (www.g-net.de).

Nach seiner Analyse drohen dem deutschen Zierpflanzenbau durch die Finanzkrise keine einschneidenden Veränderungen. Anders sehe dies schon jetzt in den Niederlanden aus. Durch die dort vorherrschenden Großstrukturen und die stärkere Bindung an die Banken sei das Befinden der Betriebe in unserem Nachbarland stark vom Befinden der Banken abhängig, so Baumeister. Die Einschätzung Baumeisters wird gestützt durch die Aussagen der Delegierten des BVZ in ihrem Branchenbarometer. Danach wird der bisherige Marktverlauf von den Zierpflanzenproduzenten als verhalten zufriedenstellend bezeichnet. Einzig die Innenraumbegrüner, bei denen Banken und Versicherungen zu den wichtigsten Kunden zählen, haben Auftragsrückgänge zu verzeichnen. Einigkeit bestand bei den Delegierten darüber, dass Deutschland als stärkstes Verbraucherland für Blumen und Pflanzen die beste Ausgangssituation auch und gerade für die deutschen Produzenten sei. Von der Vielzahl der im BVZ bearbeiteten Themen wurden in der Diskussion mit den Delegierten die Themen Energie, Pflanzenschutzmittel und PR besonders hervorgehoben. Die nächste Delegiertenversammlung des BVZ wird vom 22. bis 23. Oktober 2010 im Raum Papenburg stattfinden.

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