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10. 02. 2017

Worauf Floristen achten sollten, wenn Sie ein Geschäft eröffnen

Bevor Sie an Ihrer eigenen Ladentheke durchstarten können, müssen Sie zuerst ein Gewerbe anmelden. Foto: YakobchuckOlena Fotolia

Das Bundesministerium für Wirtschaft hat einen Leitfaden veröffentlicht, was Floristen und andere Unternehmer beachten sollten, die ein eigenes Geschäft eröffnen wollen, um sich rechtlich abzusichern.

Gewerbeanmeldung ist verpflichtend

Bevor der Laden eröffnet oder zumindest die Selbstständigkeit gestartet werden kann, steht zuerst ein Gang zum örtlichen Gewerbeamt an. Sie sind nach Paragraph 14 der Gewerbeordnung verpflichtet, jedes Gewerbe anzuzeigen. Nach der Anmeldung ist der Status als Einzelunternehmer unter Dach und Fach. Die Gebühren für die Eintragung können je nach Bundesland variieren.

Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung verständigen

Da Sie in den Freiberuf wechseln, müssen Sie die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung verständigen. Je nachdem, wie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von der Kasse festgesetzt wird und ob Sie als hauptberuflicher Selbstständiger eingestuft werden, bemisst sich der Beitrag. Beachten Sie auch die minimale Beitragsgrenze für Selbstständige, auch wenn Sie anfangs nicht viel einnehmen sollten, da Sie sich einen Kundenstamm aufbauen müssen, erwarten Sie – je nach Krankenkasse – Zahlungen von mehreren hundert Euro im Monat. Alternativ können Sie sich auch privat versichern.

Unternehmensgründung: binnen einer Woche unfallversichern

Wer ein eigenes Unternehmen eröffnet, muss dieses binnen einer Woche beim zuständigen Unfallversicherungsträger anmelden. Diese Meldepflicht (Paragraph 192 Sozialgesetzbuch VII) besteht unabhängig von der Tatsache, dass die gesetzliche Unfallversicherung eine Durchschrift jeder Gewerbeanmeldung erhält. Aber: Wer keine Mitarbeiter beschäftigt, ist nicht in jedem Fall versicherungspflichtig. Allerdings rät hier das Bundesministerium für Wirtschaft, in jedem Fall eine Versicherung abzuschließen, um gegen Arbeitsunfälle, sowie Berufskrankheiten abgesichert zu sein. (g&v)

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