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02. 05. 2017

Zierpflanzenmarkt wächst um drei Prozent

Marktgeschehen: Bei den Schnittblumen wuchsen die Umsätze 2016 um drei Prozent an. Foto:Rafael Ben-Ari / Fotolia

Der deutsche Zierpflanzenmarkt wuchs im Jahr 2016 um rund drei Prozent, wie die Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI) schätzt. Damit betrug das Volumen 8,7 Milliarden Euro zu Einzelhandelspreisen. Jeder Verbraucher gab im vergangenen Jahr knapp 106 Euro für Blumen und Zierpflanzen aus, 37 Euro alleine für Schnittblumen, die weiterhin das größte Marktsegment darstellen.

Hier wuchsen die Umsätze um rund ein Prozent auf ein Volumen von drei Milliarden Euro an. Auch die Preise für Schnittblumen bewegten sich 2016 nach oben.

Tulpen auf Platz zwei der Schnittblumen-Rangliste

Ganz oben in der Gunst der Verbraucher rangieren Tulpen im Monostrauß. Überhaupt bauen Fach- und Systemhandel das Angebot weiter aus, was die Entwicklung begünstigt, dass sich Tulpen nunmehr hinter Rosen auf Rang zwei der Umsatz-Charts wiederfinden. Chrysanthemen nehmen den dritten Platz auf dem Umsatz-Treppchen ein.

Sonnenblumen, Gerbera, Lilien, Amaryllis, Orchideen, Pfingstrosen und Nelken folgen auf den Plätzen sechs bis zehn. Die Freesien schafften es knapp nicht in die Top Ten.  

Blühende Zimmerpflanzen weiter im Aufwind

Auch die blühenden Zimmerpflanzen befinden sich wieder im Aufwind. 2016 stieg das Umsatzvolumen um rund zwei Prozent auf mehr als 1,1 Milliarden Euro. So investierten deutsche Verbraucher mehr als 13 Euro in blühende Zimmerpflanzen. Trotz Umsatzeinbußen und eines erstmaligen Preisrückgangs unter die Grenze von 8 Euro dominieren die Orchideen weiterhin dieses Segment. Grundsätzlich gestalteten sich die Preise für blühende Zimmerpflanzen laut AMI allerdings fest.

Weihnachtssterne und Topfrosen profitierten von gestiegenen Einkaufspreisen und komplettieren so das Spitzentrio in diesem Segment. Alpenveilchen und Kalanchoe rangieren auf den Plätzen vier und fünf. Ihnen folgen Chrysanthemen, Hortensien, Amaryllis, Azaleen und Anthurien. Für Narzissen und Hyazinthen verhinderte ein schwaches erstes Quartal den Sprung in die Top Ten.

Beet- und Balkonpflanzen: Sommerheide weiter an der Spitze

Insgesamt erreichte das Segment Beet- und Balkonpflanzen ein Wachstum von rund einem Prozent und damit ein Volumen von knapp 1,8 Milliarden Euro. Pro-Kopf gaben die Endverbraucher 2016 rund 21 Euro in diesem Bereich aus.

Die Umsätze mit Sommerheide gingen zurück, da die Pflanze nun flächendeckend in Kombipots angeboten wird. Dennoch rangiert die Pflanze bei den Umsatzzahlen weiter auf dem ersten Rang. Für Geranien war ein zunehmender Konkurrenzdruck durch die sich stetig erweiternde Produktpalette bei den Beet- und Balkonpflanzen festzustellen, dennoch sind sie weiterhin an Rang zwei der Top Ten zu finden. Stiefmütterchen, inklusive Hornveilchen, belegen den dritten Platz. Chrysanthemen, Petunien, inklusive Calibrachoa, Beetbegonien, Verbenen, Gänseblümchen und Fuchsien komplettieren die Rangliste.

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