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Anthurien als Zeichen der Liebe

Anthurien – in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts waren sie der Blickfang schlechthin und die Nummer Eins für das moderne Blumenfenster der Hausfrau der Bundesrepublik. Heute bieten Züchter eine Vielzahl an Farben, weit weg vom klassischen Rot. Mit ihren herzförmigen Blüten eignen sie sich perfekt für Ihre Kunden, um am Muttertag ihre Dankbarkeit auszudrücken.

Im Topf oder Strauß eine Augenweide: Anthurien sind heute in einer Vielzahl an Farben erhältlich. Foto: GPP

Vom Klassiker zur Vielfalt

Zur Zeit der Nierentische, ersten Fernseher und des Wohlstands stand keine Blume so im Kurs wie die Anthurie. Die exotische, korallenfarbene Flamingoblume rückte jedoch nach ein paar Jahrzehnten wieder aus dem Fokus. Man hatte sich sattgesehen am intensiven Rot und ihr wurde ein spießiges Image zuteil. In den 80er Jahren feierten vor allem Grünpflanzen wie Farne, Philodendren und Zimmerpalmen ihren Einzug in die heimischen Wohnzimmer. Als Helden der Lüfte wucherten und kletterten sie so von der Decke und aus den Töpfen und verliehen dem Raum Atmosphäre – ohne die Anthurie.

Um das angestaubte Image der Blume wieder fit zu machen, haben Züchter zahlreiche neue Anthuriensorten abseits des klassischen Rots entwickelt in Weiß, Rosa, hellem Grün, aber auch Nougatbraun, Pink, auffälligen Rottönen oder auch Schwarz entwickelt. Passend zum Muttertag können Sie heute die einstigen Klassiker in modernem Antlitz Ihren Kunden präsentieren und zu etwas Glamour in den vier Wänden beitragen.

Anthurien unter Wasser

Nutzen Sie die auffallende und selbstbewusste Optik der Flamingoblume mit den handtellergroßen und glänzenden Blüten für Inspirationen zum Muttertag am 12. Mai. Ihre herzförmigen Blüten punkten als Zeichen der Liebe. Derzeit im Trend: Topf-Anthurien ohne Erde, dafür im Wasser. Eine Kultivation nur im kühlen Nass ist bedenkenlos möglich. Nehmen Sie die Anthurie aus dem Topf und reinigen Sie zunächst ihre Wurzeln unter lauwarmem Wasser. Stellen Sie sie anschließend in eine Glasvase – das bringt vor allem die Wurzeln besonders zur Geltung. Durch den kontinuierlichen Wasservorrat ist sie auch für Kunden ohne einen grünen Daumen geeignet.

Neben der klassischen Verwendung als Schnittblume in einem Strauß, bietet die Einbindung von Wasser noch weitere Möglichkeiten. Kreieren Sie ein Unterwasser-Arrangement. Die biegsamen und kräftigen Schnittanthurien sind äußerst widerstandsfähig gegenüber Wasser und lassen sich leicht in einem vollständig mit Wasser gefüllten Glasgefäß integrieren. Durch das Wasser wirken die herzförmigen Blüten vergrößert und ihre Form und Farbe wird zum zentralen Blickfang des Arrangements.

Anspruchslose Exoten

Ihren Ursprung hat die auffällige Pflanze in den Regenwäldern Kolumbiens. Entdeckt wurde sie hier vom österreichischen Botaniker und Arzt Dr. Karl von Scherzer. Er benannte die erste Variation der Anthurie nach sich selbst, Anthurium Scherzerianum. Im Jahr 1876 entdeckte Eduard Francois Andre die zweite Variation der Anthurie, Anthurium Andreanum, während einer Expedition in Ecuador und Kolumbien durch die Anden.

Im Hinblick auf ihre Pflegeansprüche sind Anthurien relativ anspruchslos, sowohl als Topfpflanze als auch als Schnittblume in der Vase. So machen ihr unterschiedliche Standorte nichts aus. Am optimalsten ist ein heller Ort, an dem sie nicht unmittelbar der direkten Sonne ausgesetzt ist. Bitten Sie Ihre Kunden darauf zu achten, der langlebigen Pflanze bei Zimmertemperatur ein bis zwei Mal in der Woche ein wenig Wasser zu verabreichen.

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