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Azubi-Cup 2019: „Wer hier nicht war, hat was verpasst“

25 angehende Floristen gingen in diesem Jahr beim Azubi-Cup im Pflanzenforum Süd-West ins Rennen, um in drei Disziplinen ihre Kräfte zu messen. Gefragt war von den Wettkampf-Teilnehmern dabei vor allem Kreativität.

Azubis müssen Gesteck, Strauß und Pflanzschale anfertigen

„Alle haben genau das gleiche Material und wissen vorher nicht, was auf sie zukommt“, beschreibt Klaus Götz, Präsident des FDF-Landesverbands Baden-Württemberg, die Bedingungen in dem vom Pflanzenforum Süd-West in Zusammenarbeit mit dem FDF-Landesverband veranstalteten Wettbewerb. „Das ist wie im Laden. Da kommt der Kunde mit seinen Wünschen – die kennt man vorher auch nicht. Und dann muss man sofort kreativ sein.“

Diese Kreativität war von den 25 aus ganz Baden-Württemberg angereisten Teilnehmern des Azubi-Cups in drei Disziplinen gefragt: Für die Gestaltung eines Gestecks standen 45 Minuten zur Verfügung, für das Binden eines Straußes und das Anfertigen einer Pflanzschale jeweils 30 Minuten.

BUGA-Dauerkarten für die Top 3 des Azubi-Cups

Die Nase vorn hatten am Ende:

  • 1. Platz: Anna Kiefer, 90 von 100 Punkten, Ausbildungsbetrieb: Blumen Einstein Schweiger in Offenburg
  • 2. Platz: Meisje Gwyneth Tenckhoff, 89,5 von 100 Punkten, Ausbildungsbetrieb: Blumenhaus Mayer in Friedrichshafen
  • 3. Platz: Saskia Moosmann, 89 von 100 Punkten, Ausbildungsbetrieb: Blumenladen Mewes in Schramberg

Neben einem Buchpreis, den alle Teilnehmer erhielten, durften sich die drei Bestplatzierten zusätzlich über Dauerkarten für die Bundesgartenschau in Heilbronn freuen – für Gewinnerin Anna Kiefer sogar inklusive Hotelübernachtungen für zwei Personen. Aufgrund der höchsten Punktzahl aller Kandidaten durfte sie zudem den Karl-Heinz-Busam-Wanderpokal als Anerkennung für die beste Straußarbeit in Empfang nehmen.

Azubi-Cup will Teilnehmer auf Abschlussprüfung vorbereiten

„Die Teilnehmer waren alle mit Feuer und Flamme dabei“, betont Josef Dirr, Vize-Landesmeister aus Stuttgart. Unter der Leitung von Martina Hamberger war er Teil der Jury und bewertete zusammen mit den Floristmeisterinnen Sandra Luz und Sylvia Bauknecht die gefertigten Werkstücke. „Die gute Atmosphäre dieser Veranstaltung erkennt man auch daran, dass wir selbst als Juroren immer wieder gerne kommen“, freut sich Chefjurorin Hamberger. „Hier können die Teilnehmer ohne extremen Druck ihre Stärken und Schwächen austesten.“

Erklärtes Ziel des Wettkampfs ist, die Azubis in ihrer Ausbildung zu unterstützen und auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Oder wie Klaus Götz es zusammenfasst: „Wer hier nicht dabei war, hat was verpasst.“

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