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Blaue Blütenträume mit der Iris im März

Auffällige Blautöne kennzeichnen die königliche und dem französische Fleur-de-Lys Symbol ähnliche Iris. Doch sie hat noch viel mehr zu bieten als farbige Akzente zu setzen. Damit schafft es die Blume mit den auffälligen Blütenblättern auf die Blumenagenda des Monats März.

Mit ihren robusten Stielen und auffälligen Blautönen sorgen Iris für Frühlingsgefühle. Foto: Tollwasblumenmachen.de

Iris: über 300 Sorten Vielfalt

Mit ihren teils stehenden und teils hängenden Blütenblättern gehört die Iris zu den aktuell auffälligsten Frühlingsblumen. Durch ihre Vorbehandlung von Produzenten wird ihre Haltbarkeit in der Vase erheblich verbessert und eine Öffnung der Knospen garantiert. So eignet sich die als typische Schnittblume bekannte Blume besonders für eine Verarbeitung in Monosträußen oder Monoarrangements. Sie ist perfekt für Stiltrends mit Produkten, die sich um starke Linien drehen

Die zur Familie der Schwertliliengewächse angehörige Gattung Iris ist in der freien Natur mit mehr als 300 Sorten vertreten und kommt vor allem in den nördlichen gemäßigten Klimazonen vor. Ihre robusten Zwiebeln strotzen sowohl kalten als auch feuchten oder trockenen Gebieten. Ihren Ursprung soll die Blume in Zentralasien und die als Zierpflanzen beliebten Iris-Arten in Zwiebeln aus Portugal, Nordafrika und Spanien haben.

Frühlingshafte Präsentation von Iris

Die am häufigsten vertretene Gruppe ist die der Holländischen Iris. Die Hybriden, die aus einer Kreuzung mehrerer Iris-Arten entstanden sind, wirken mit ihren dünnen Stielen und kleinen Blüten schlank und elegant. Von Himmelblau über Stahlblau bis zu Violett – das Farbenspektrum deckt zahlreiche Blautöne ab. Auch weiße, gelbe oder zweifarbige Iris können für Abwechslung in Kombination mit den klassischen blauen Sorten sorgen, da Blautöne in der Natur eher selten sind.

Eine größere Auswahl bieten die Hybriden der Deutschen Schwertlilien (Iris x germanica), die mit rustikaleren Blüten und Fäden an den unteren Kelchblättern in Form eines Bartes auffallen und damit zur Gruppe der Bart-Iris gezählt werden. Im Frühling eignet sich für die Präsentation ein bunter Mix aus beispielweise Forsythien- und anderen Blütenzweigen. Auch eignet sich die Iris für ungewöhnlich parallel angeordnete Arrangements oder für hohe Gestecke in Steckschaum mit ihren kräftigen Stielen.

Alles rund um den Kauf und eine lange Haltbarkeit

Sie und Ihre Kunden haben länger Freude an den auffälligen Frühlingsblühern, wenn Sie beim Kauf und der Pflege auf folgende Hinweise berücksichtigen. Überprüfen Sie beim Kauf der Iris Länge, Gewicht und Reife der Blüten und kontrollieren Sie sie auch auf leere Knospen sowie auf getrocknete oder schlaffe Blütenstiele und möglichen Schädlingsbefall.

Achten Sie anschließend darauf, dass die Blüten keiner zu hohen Luftfeuchtigkeit oder Kondensation ausgesetzt sind, was einen Botrytis-Befall fördert und lagern Sie sie im Kühlhaus bei 2 Grad Celisius vorzugsweise stehen. Das verhindert eine Krümmung der Stiele. Je kürzer Sie sie lagern, desto besser hält sich die Blume in der Vase.
Geben Sie zudem Ihren Kunden Tipps für die richtige Pflege mit auf den Weg, wenn es um die richtige Weiterverarbeitung der Iris geht wie der optimale Standort nicht in der Nähe von Durchzug, zu grellem Sonnenlicht, Heizungsluft oder einer Obstschale. Eine täglicher Austausch des Wassers lässt sie lange Freude an den Frühlingsboten haben.

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