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Blühender Sukkulenten-Trend Kalanchoë

Dickfleischige Blätter in zahlreichen Grüntönen und außergewöhnliche Formen – Sukkulenten liegen derzeit absolut im Trend und tragen nicht unerheblich zur sogenannten Urban Gardening-Bewegung bei. Und das Beste – sie benötigen weder einen grünen Daumen noch viel Zeit in der Pflege. So auch die blütenreiche Kalanchoë

Pflegeleichte Sukkulenten

Zimmerpflanzen sind heute attraktiver denn je. Als hippes Einrichtungsaccessoire haben sie sich in den vergangenen Jahren immer weiter in den vier Wänden von beispielsweise Großstädtern etabliert, die sich nach etwas Grün im Alltag sehnen. Europaweit nehmen sogenannte Zimmerpflanzen-Boutiquen in den Metropolen zu, die über das klassische Angebot in Floristikfachgeschäften oder Gartencenter hinausgehen. Oft ist die Einrichtung sehr minimalistisch und im angesagten Retro-Stil gehalten.

Die Pflanzenpräsentation wird wie Designobjekte neben Dekoaccessoires und Gebrauchsgegenständen inszeniert, weshalb die Pflanzen nicht in der Masse, sondern in einer begrenzten Stückzahl angeboten werden. So rücken die Gewächse mit ihren jeweiligen Besonderheiten wie auffälligen Blattstrukturen, Blattformen und variantenreichen Farbschattierungen in den Vordergrund.

Eine ursprünglich rötliche Sukkulente

Im Zentrum dieser Trend-Entwicklung: Sukkulenten. Bereits ihr Name lässt erste Rückschlüsse auf ihre besonderen Eigenschaften zu. Die Bezeichnung Sukkulente leitet sich vom lateinischen Wort „succulentus“ ab, was für „saftreich“ steht. Damit wird auf ihre Fähigkeit angespielt, große Mengen an Wasser in ihren dicken Blättern und Stängeln zu speichern und auf diese bei Bedarf in anhaltenden Trockenperioden zurückzugreifen. Für Ihre Kunden ohne einen grünen Daumen eignen sie sich daher besonders, weil sie ihnen auch mal fehlendes Gießen verzeihen.

Zu den Sukkulenten zählt auch die beliebte Kalanchoë blossfeldiana. Als blühende Sukkulente zieren sie zahlreiche kleine Blüten zwischen den grünen Blättern. Ihren Ursprung hat sie in Madagaskar, Süd- und Ostafrika, Südostasien und China. In ihrer Urform waren die Blüten leuchtend rot, weshalb sie in Deutschland zunächst unter dem Namen „Flammendes Käthchen“ bekannt wurde. Durch die große Züchtungsvielfalt existiert sie heute in zahlreichen, unterschiedlichen Farben. Darunter Lila, Orange, Gelb, Grün, Lacks, Pink oder auch Cremefarben oder Weiß. Das Sortiment wird neben den einfach blühenden Sorten konstant mit gefüllten Blüten erweitert.

Kalanchoën für drinnen und draußen

Die Kalanchoë gehört zu den sogenannten Kurztagpflanzen, die ihre Knospen an Tagen mit weniger als zwölf Stunden Licht produzieren. Durch eine entsprechende Verdunklung in den Gewächshäusern der Gärtnereien werden die optimalen Bedingungen geschaffen, damit die Topfpflanze fast das gesamte Jahr über blühend erhältlich ist.

Wenn Sie die Kalanchoë in ihr Sortiment aufnehmen, kann sich Ihre Kundschaft auf mindestens sechs bis acht Wochen Blütenpracht freuen. Platzieren Sie in Ihrem Geschäft mehrere Sorten – ob bunt oder einfarbig – nebeneinander für ein besonders intensives Kalanchoë-Erlebnis. Für die trendige Sukkulente sollte möglichst ein heller Standort gewählt werden, denn anders als andere Gewächse vertragen sie auch direktes Sonnenlicht. Sobald die Temperaturen draußen wieder auf über zwölf Grad Celsius steigen, kann die Kalanchoë auch als Schmuck auf Balkon und Terrasse auftrumpfen.

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