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Blumenagenda: Mehr als nur rote Rosen im Februar

Sie ist die Nummer 1 unter den Schnittblumen und die Favoritin für Valentinstag: die Rose. Im Februar bringt sie als Blume des Monats der Blumenagenda nicht nur Farbe und Duft ins Haus, sondern sorgt auch mit ihrer Optik für Abwechslung in der noch dunklen Jahreszeit.

Jedes Jahr eine neue Rosen-Sortenvielfalt

Die Rose, die zur Familie der Rosengewächse gehört, ist mit über 300 Sorten in der freien Natur umfangreich vertreten. Die heute auf mit mehr als 30.000 Kultursorten geschätzte Blume hat ihre Wurzeln bis tief in die Geschichte. So wurden fossile Überreste von vor über 40 Millionen Jahren gefunden und auch im alten China wurde sie vor 5.000 Jahren erstmals als Zierrose verwendet.

Das heutige Rosensortiment mit mehr als 600 Sorten entwickelt sich permanent weiter. Während es vor dem 18. Jahrhundert nur rosafarbene und weißen Rosen gab, existiert heute eine große Vielfalt weit über diese Farben und auch den beliebten Farbton Rot hinaus. Auch bei der Form variiert es stark: Neben den klassischen einstieligen Rosen und Sprayrosen, existieren Rosen mit „Grasherzen“, bei denen der Blütenboden in die Blüte hineinwächst sowie Rosen mit einer üppigen Blütenblätter-Anzahl, die Pfingstrosen ähneln.

Valentinstag: Mehr als nur Rot

Am 14. Februar ist es wieder soweit: Valentinstag steht vor der Tür. Statt sich nur auf die klassische Farbe und Präsentation in roten Sträußen zu konzentrieren, können Sie Ihren Kunden etwas Abwechslung bieten indem sie auch modernere Varianten vorstellen und der Zielgruppe entsprechend anzupassen. Kombinieren Sie rote Sträuße mit weißen Rosen, um den Strauß etwas aufzulockern. Für eine modernere Version mischen Sie rote mit hellrosa- und pinkfarbenen Rosen.

Auch beste Freunde können den Valentinstag feiern und sich mit Blumen gegenseitig ein Präsent machen. Hierfür eignen sich besonders zartrosa Rosen oder ein Mix aus Rosen in allen Farben. Für die LBGT-Community und Menschen mit anderem Geschmack bieten sich zudem Regenbogenrosen an. Wollen Sie eine jüngere Zielgruppe wie die der Millennials- und Centennials erreichen, stellt eine Kombination aus frisch gepflückten unterschiedlichen Blumen mit Grasherzrosen eine kreative Möglichkeit dar.

Auch über den Valentinstag hinaus sind Rosen ein optimaler Blickfang. Präsentieren Sie sie in edlen Spezialverpackungen, um die Blumen nicht nur zu schützen, sondern auch ihre Einzigartigkeit hervorzuheben. Sorgen Sie für Abwechslung, indem Sie Rosen nicht nur als reine Schnittblumen präsentieren, sondern auch kreativ in anderer Form vorstellen wie beispielsweise schwimmend in Glasanhängern in einem Osterzweig oder kurz abgeschnitten und in kleinen Vasen verteilt.

Rosen: Kauf, Präsentation und Pflege

Beim Kauf von Rosen gibt es einiges zu beachten. So sollten die Länge des Stiels, die Höhe und die Breite der Knospen sowie die Blütenblätter-Anzahl in einem guten Verhältnis zueinanderstehen. Die Blätter sollten möglichst frisch und fest sein. Bei einer zu frühen Ernte, steckt zu wenig in Energie in den Blütenblättern, um die Knospe erblühen zu lassen. Auch muss die Rose beim Kauf frei von Schädlingen und Krankheiten sein. Ein Blick auf die Blätter kann Aufschluss darüber geben, ob sie bereits von Echtem Mehltau oder Botrytis betroffen sind.

Verwenden Sie daher immer saubere Vasen oder Eimer und frisches Leitungswasser, der sie die optimale Menge an Schnittblumennahrung wie zum Beispiel in Form von speziellen Rosenmitteln beifügen. Unter Wasser liegende Blätter müssen entfernt werden, um eine Vermehrung von Bakterien im Wasser zu verhindern. Die Dornen sollten jedoch beibehalten werden, um Wunden am Stamm und daraus resultierenden Bakterienwachstum zu vermeiden. Lagern Sie die Rosen im Kühlhaus bei zwei bis vier Grad Celsius. Achten Sie darauf, dass die Rosen nicht zu hoher Luftfeuchtigkeit oder Kondensation ausgesetzt sind, was einen Botrytis-Befall fördern kann.

Damit Ihre Kunden lange Freude an den Rosen haben, sollten Sie Ihnen folgende Tipps mit auf den Weg geben: Die Stielenden etwa drei bis fünf Zentimeter mit einem scharfen und sauberen Messer schräg anschneiden und in eine Vase mit frischem Wasser sowie Schnittblumennahrung stellen. Die Dornen sollten möglichst nicht entfernt werden. Um für ein länger blühendes Erlebnis zu sorgen, die Vase regelmäßig mit Leitungswasser auffüllen. Für den Standort nicht die volle Sonne oder einen von Durchzug oder Heizungsluft betroffenen Platz wählen sowie in der Nähe einer Obstschale.

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