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Calanthe-Orchideen: Juwel für Zimmer, Garten und Terrasse

Nicht nur als Zimmerpflanze lassen sich Orchideen dekorativ in Szene setzen. Eine Reihe von exotisch aussehenden Orchideen wie die immergrüne Calanthe lassen sich auch erfolgreich im Garten oder auf der Terrasse kultivieren.

Calanthe-Orchideen eignen sich fürs Freie und haben unzählige attraktive Blüten. Foto: Anthura

Unzählige wohlriechende Blüten in ansprechenden Farben

Die hellgrünen, oval zugespitzten Blätter der Calanthe, die ein wenig wie bei Hosta aussehen, verbleiben bis zum Frühjahr an der Pflanze. Dann machen sie Platz für neue Blätter, die nachschieben, zeigt Anthura auf.

Gleichzeitig im April und Mai erscheinen auch die Blütenstiele mit unzähligen Blüten in ansprechenden Farben, die gut riechen. Jede Blüte ist eineinhalb bis zweieinhalb Zentimeter groß, so Anthura. Nicht einig sind sich die Experten allerdings beim Duft: Die einen erkennen einen zitronigen Duft, andere vergleichen ihn mit Nelken oder Kokosnüssen.

Calanthe-Orchideen mögen es feucht und leicht sauer

Calanthe-Hybriden werden bei Anthura aus Samen gezüchtet. Durch Kreuzungen deckt die Anzahl der Blütenfarben unzählige Nuancen ab, von Rosa oder Weiß bis hin zu tiefem Gelb. Es gibt auch viele attraktive zweifarbige Sorten.

Der Erfolg dieser winterharten Orchideen hängt vom Standort ab, erklärt Anthura. Calanthe liebt einen (halb-)schattigen, feuchten Standort und bevorzugt einen leicht sauren Boden. Gedüngt wird wie bei Stauden. Normalerweise müssen diese Hybriden in der Lage sein, Wintertemperaturen bis zu minus 15 Grad Celsius zu überstehen. Es schade den Pflanzen laut Anthura jedoch nicht, beispielsweise mit etwas Herbstlaub einen Winterschutz zu bieten. (teba)