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Digitalisierung: Schöne neue Bilderwelt

Die Digitalisierung am Point-of-Sale fängt im Kleinen an, auch im Blumengeschäft um die Ecke. Ob ePoster, Tablet oder TV-Screen, zur Düsseldorfer Messe EuroCis waren die unterschiedlichsten Formate zu sehen. Besondere Gefäße sowie DIY-Tipps als Foto-Galerie oder Video in bewegten Bildern regen Zusatzkäufe an – und geben ein zeitgemäßes Image.

Mit Digital Signage-Systemen lässt sich die Verkaufsfläche um virtuelle Angebote erweitern. Foto: Green Solutions

Erweiterung der Verkaufsfläche mit digitalen Möglichkeiten

Digitale POS-Medien sind auch für mittlere und kleine Geschäfte gut geeignet, denn sie erweitern die begrenzte Verkaufsfläche um ein virtuelles Angebot, zum Beispiel von Premiumpartnern oder „Lieblingsfirmen“. Immer mehr im Kommen sind auch Produktvideos oder Fotoserien seitens der Hersteller, die allzu gerne digitales POS-Material zur Verkaufsförderung der eigenen Produkte weitergeben.

Jetzt im November bieten sich natürlich emotionale Stimmungsbilder von Herbst- und Adventsdekorationen besonders an. Lässt sich die Kundschaft von stimmungsvollen Fotos oder Videos begeistern, kommen zum Adventskranz noch der ausgefallene Kerzenhalter und ungewöhnliche Engelsfiguren hinzu. Digitale POS-Angebote und das Blumengeschäft um die Ecke, sozusagen der Point of „Tante Emma“, passen sehr gut zusammen. Und: Ihre Kunden sind sicherlich längst bereit für digitale Aha-Effekte, denn das allgegenwärtige Smartphone weitet auch den Blick für schöne Bilderwelten.

Was ist „Digital Signage“?

Digital Signage ist der Einsatz von digitalen Anzeigesystemen zur Werbung und Kundenansprache. Am Anfang versprach Digital Signage vor allem Kosten-vorteile gegenüber Printwerbung, heute ist es ein bedeutendes Instrument zeitgemäßen Marketings. Untersuchungen zeigen, dass Geschäfte generell auf Kunden attraktiver wirken, wenn sie mit einem modernen Info-Screen oder Displays ausgestattet sind.

Für die ausgestrahlten Inhalte gilt vor allem: Kurze Texte und viele Bilder halten die Aufmerksamkeit ebenso hoch wie ein abwechslungsreicher Mix aus Produktwerbung, nützlichen Tipps und Unterhaltung. Nicht zu unterschätzen ist beispielsweise das gelegentliche Einblenden des Gesprächsthemas Nummer 1, der Wettervorschau – für viele Kunden in der Tat ein Hingucker!

Wie bereits erwähnt, geht es aus Inhabersicht vor allem um die Umsatzsteigerung durch das zusätzliche virtuelle Angebot. Doch der Einsatz digitaler Infotechnik eignet sich auch, um jüngere Käufergruppen zu gewinnen, sein Geschäftsimage zu ändern oder die eigenen Social-Media-Aktivitäten zu pushen. Für Einsteiger sind zugekaufte Inhalte, wie Pflanzenfotos mit Pflegetipps oder Stimmungsvideos, in ihrer Wirkung am professionellsten.

Flatrate für Fotos und Videos

Green Solutions (Oldenburg) hat sich auf die Pflanzenbranche mit Online Contents, wie Fotos, Videos, Pflanzen- und Produktinformationen, spezialisiert. Das Softwareunternehmen, deren Kerngeschäft unter anderem Websites und Webshops sind, verfügt über 80 000 Fotos und in seiner Video-Datenbank über 1 000 Filme zu Pflanzenthemen. Zum Beispiel erklärt ein aktueller Kurzfilm, wie sich Olivenbäumchen und andere mediterrane Kübelpflanzen überwintern lassen.

„Als Downloadbereich für unsere Fotos und Videos dient unser Kundenbereich. In den Kategorien „Neueste Fotos“ und „Neueste Videos“ finden sich jeweils die zuletzt hochgeladenen Inhalte“, erklärt Marketingleiter Nils Neumann. Wie kann die Nutzung für Floristen aussehen? (Irene Seidel)

Mehr über Realisierungsmöglichkeiten, den sogenannten Pixepitch und den Einsatz von ePostern am POS lesen Sie in der aktuellen November-Ausgabe der g&v.

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