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Eindringliche Worte auf der Mitgliederversammlung des FDF

Parallel zur Austragung der Goldenen Rose, dem Branchenhighlight, trafen sich die Delegierten des Fachverbandes Deutscher Floristen (FDF) zu ihrer Mitgliederversammlung .

Ganz und gar nicht rosig sind sind die Zeiten für den Berufsstand. Bei schwindenden Mitgliederzahlen fällt selbst das Agieren für den Verband bei allem Engagement Einzelner in einen bedrohlichen Zustand. Präsident Karl-Heinz Newels ließ es folglich auch in seiner Begrüßungsansprache an eindringlichen Worten nicht fehlen. Fachkompetenz, Verkaufskompetenz und Sozialkompetenz seien jetzt gefragt, jedoch gebe es kein Allheilmittel aus der Krise, kommentierte Newels die Entwicklungen, "Vergessen Sie die Antwort `Das haben wir schon immer so gemacht`", appellierte er an die Anwesenden. Floristen sollten sich Standorte aussuchen, wo die Kunden sind. Das dies ein Schritt in die richtige Richtung ist, beweist der Floristenwettbewerb um die Goldene Rose, erstmals unter freiem Himmel und öffentlich ausgetragen. Der Fachverband denke über weitere Veranstaltungen nach, mit den Verbrauchern zum Beispiel in Fußgängerzonen in direkten Kontakt zu kommen. Die Kunden wollten persönliche Nähe und Freundlichkeit spüren.

Newels kündigte unterdes an, dass selbst die bestehenden Verbandsstrukturen nicht erhalten bleiben können und begrüßte den vor kurzem ins Leben gerufenen neuen Nordverbund.

Bereits angekündigt wurde die nächste Bundestagung des FDF, gekoppelt im nächsten Jahr an die Bundesgartenschau in München. Das allgemeine Thema "Perspektivenwechsel" ließe sich auch inhaltlich auf die Arbeit des FDF übertragen. Bis dahin sollte sich aber einiges bewegt haben. "Lassen wir es nicht auf einen Crash ankommen, Zeit haben wir nicht mehr", so Newels abschließend.

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