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Europäische Blumenkünstler für den Alpe Adria Cup 2019

Wer hat die kreativsten Ideen und kann dem Druck vor einer 7-köpfigen internationalen Jury standhalten? Der diesjährige Alpe Adria Cup / Österreich Florist 2019 wird es zeigen. Vom 3. bis 7. Oktober können Teilnehmer aus Österreich und seinen Nachbarländern ihr Handwerk unter Beweis stellen und sich damit die Chance auf einen der drei begehrten Siegerplätze als Gewinner des Cups sichern.

Hier steht das Handwerk im Vordergrund: eine Teilnehmerin beim internationalen Alpe Adria Cup. Foto: WK OÖ

Start in drei Wettbewerbstage voller Aufgaben

Der Wettbewerb lädt die besten Floristen aus Österreich und den Nachbarländern Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Deutschland und der Schweiz zum dreitägigen Event in der Kulturhauptstadt Graz ein. Am ersten Wettbewerbstag wartet auf die Teilnehmer die Ausführung einer Tischdekoration, bei der sowohl das Thema als auch die Gestaltung und die Technik frei wählbar sind. Voraussetzung für das Werkstück ist, dass eine Tischkonstruktion sowie entsprechenden Utensilien (Besteck, Geschirr und anderes) vom Floristen selbst mitgebracht werden und der Tisch für zwei Personen gedeckt ist. Eine Größeneinschränkung liegt nicht vor.

Bei der anschließenden Kreation einer Pflanzarbeit sind technische Vorarbeiten erlaubt. Die Gestaltung und Technik sind den Wettbewerbern freigestellt, vorgegeben ist lediglich die Bedingung, dass das Werkstück aus einem Element bestehen muss. Auch hier gibt es keine Einschränkungen im Hinblick auf die Größe. Zu beachten ist, dass eine Haltbarkeit für die Dauer der Ausstellung gegeben sein muss. Bei der Bewertung der Pflanzarbeit wird neben dem Schwierigkeitsgrad die gestalterische Leistung im Verhältnis zur Zeit berücksichtigt.

Spontanität am Finaltag auf der Bühne

Der zweite Wettbewerbstag startet mit einer Themenarbeit zum Thema Handwerk, Tradition und Natur. Nach vorbereitenden gestalterischen und technischen Arbeiten soll das Thema in einigen Sätzen näher vorgestellt und als Themenarbeit schriftlich in englischer Sprache formuliert werden. Bei der anschließenden Bearbeitung gilt es ebenfalls die Dauer der Haltbarkeit zu berücksichtigen. Zweite Aufgabe an diesem Tag ist die Vorbereitung und Ausführung eines Brautstraußes ohne eine Vorgabe zur Technik oder Gestaltung.

Der Finaltag richtet seinen Fokus auf die Kreation eines handgebundenen Straußes auf der Veranstaltungsbühne vor der Jury ohne eine vorherige Vorbereitung. Bei der Technik muss der Strauß in der Hand mit einer Hauptbindestelle gebunden werden. Für die Präsentation ist ein selber mitgebrachtes Gefäß erforderlich. Die Präsentation des Straußes erfolgt in der Koje. In die Bewertung einbezogen wird auch das Gefäß. In der nachfolgenden freien Überraschungsarbeit erfolgt die Übergabe des Materials erst vor Ort. Ein Galaabend rundet die abschließende Siegerehrung ab.

Preisgeld für die Gewinner

Unterstützt werden die Floristen von der Landesinnung Gärtner und Floristen Steiermark. Sie stellt den Floristen ein Startgeld in Höhe von 1.000 Euro zur Verfügung, welches nach einer erfolgreichen Teilnahme ausbezahlt wird. Darüber hinaus wartet auf sie eine für die gesamte Dauer des Wettbewerbs kostenlos zur Verfügung gestellte Unterkunft, die zusammen mit je einem Helfer bezogen werden kann sowie eine Übernahme der Kosten für die Verpflegung.

Die Gewinner können sich über ein Preisgeld in Höhe von 3.500 Euro für den ersten Platz, 2.000 Euro für den zweiten Platz und 1.000 Euro für den dritten Platz freuen. Als besonderes Highlight nimmt der bestplatzierte Österreicher als Cup Österreich Gewinner am Europa-Cup teil. Eine verbindliche Anmeldung für internationale Teilnehmer ist noch bis zum 31. März 2019 bei der Landesinnung Steiermark möglich.

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