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Farne: Faszination für ein grünes Zuhause

Ob buschig, feingliedrig, dunkelgrün oder graugrün: Farne haben viele Formen und Farben. Untereinander kombiniert, bilden sie eine attraktives Pflanzen-Arrangement, findet auch die Initiative Pflanzenfreude.de des Blumenbüro Holland und präsentiert sie als Zimmerpflanze im Monat Februar.

Farne faszinieren mit ihrem frischen Grün und sorgen für eine fast tropische Atmosphäre im Zuhause. Foto: Pflanzenfreude.de

Kreative Einbindung von Farnen

Farne sind mehr als nur Grün. Ihre Vielseitigkeit drückt sich vor allem in ihrer Sortenvielfalt aus. Zu den beliebtesten Sorten gehören das Hirschgeweihfarn (Platycerium), Nestfarn (Asplenium), Hasenpfoten-Farn (Davallia), Tüpfelfarn (Phlebodium), Frauenhaar-Farn (Adiantum), Sichelfarn (Cyrtomium), Saumfarn (Pteris) und Pellaea (Knopffarn).
Präsentieren Sie die Farne doch auf eine moderne Art und kombinieren Sie verschiedene Sorten in identischen Töpfen, um eine laborähnliche Optik zu erzeugen.

Seien Sie kreativ bei den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, indem Sie neben hängenden Varianten Farne auf Wasser hervorheben, wo die Verdunstung für eine gute Luftfeuchtigkeit sorgt sowie in einer Kokedama-Mooskugel auf einer Fläche. Für eine Bepflanzung in einer Hängeampel sind Nestfarn und Hirschgeweihfarn die klassische Wahl.

Augen auf beim Kauf

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Pflanze ausreichend feucht ist. Bei kleinen Topfgrößen besteht Austrocknungsgefahr, die zu Blattfall, vertrockneten Blättern oder eingetrockneten Blatträndern führen kann. Kontrollen Sie zudem auf einen Befall mit Napf-, Schild- oder Wollläusen. Sie sind in der Absatzkette und beim Konsumenten oft nur schwer zu bekämpfen.

Für den Transport und die Lagerung sollte eine Mindesttemperatur von 12 bis 15 Grad berücksichtigt werden. Bei niedrigeren Temperaturen wirkt eine Schutzhülle unterstützend, um Kälteschäden vorzubeugen, die sich in Blattverfärbungen äußern. Bei Temperaturen über 18 Grad besteht zudem die Gefahr, dass die pflanzen austrocknen.

Pflegetipps für den grünen Blickfang

Im Hinblick auf die Pflege sind Arten mit robusteren (härteren und steiferen) Blättern leichter zu pflegen, da sie weniger Feuchtigkeit als andere Farne verdunsten. Generell ist zu beachten, dass Farne gerne hell stehen, jedoch nicht der vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein sollten. Ein besonders guter Standort sind Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit wie in der Küche oder im Bad. Steht die Zimmerpflanze an einem Standort mit eher trockener Luft, empfehlen Sie Ihren Kunden den Übertopf in eine dekorative Schale mit Wasser zu stellen, sodass dieses rund um die Pflanze verdunsten kann. Werde die Farne zudem regelmäßig besprüht, wachsen sie besonders gut.

Raten Sie Ihren Kunden, die Pflanze nicht in ihr Herz zu gießen, sondern auf die Erde und den Wurzelballen immer etwas feucht zu halten. Gelbe oder alte Blätter können zudem entfernt werden. Die grau-braunen Blätter des Hirschgeweihfarns sind jedoch ein Teil der Pflanze. Für das Wachstum kann eine Düngung alle drei bis vier Wochen erfolgen.

 

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