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Florist im Ausnahmefall: neuer Kurs mit Webinaren

Bequem von zu Hause aus auf die Abschlussprüfung vorbereiten – das am 11. April startende „Florist im Ausnahmefall“-Seminar macht’s möglich. Denn der Großteil des theoretischen Unterrichts wird nicht mehr in der Berufsschule, sondern in Webinaren vermittelt, die sich von jedem beliebigen Ort verfolgen lassen.

Die Arbeiten der „Floristen im Ausnahmefall“ werden im Rosenschloss Gundelfingen an der Donau ausgestellt. Foto: FDF Bayern

Florist ohne klassische Berufsausbildung

Das vom Fachverband Deutscher Floristen (FDF) Landesverband Bayern durchgeführte Blockseminar bietet unter anderem Betriebsinhabern sowie deren Mitarbeitern und Angehörigen, Gärtnern oder Quereinsteigern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland die Möglichkeit, auch ohne klassische dreijährige betriebliche Ausbildung die Abschlussprüfung als Florist abzulegen.

Seit bereits mehr als zehn Jahren organisiert der FDF Bayern dazu das Blockseminar „Florist im Ausnahmefall“ (FIA) im Süddeutschen Bildungszentrum für Floristen in Gundelfingen. Dabei erhalten die Teilnehmer binnen zehn bis zwölf Monaten Unterricht – unterteilt in sieben Phasen – die notwendige Vorbereitung für die floristische IHK-Abschlussprüfung.

Webinare sparen Zeit und Kosten

Das bereits in der Vergangenheit als berufsbegleitende Weiterbildung konzipierte Blockseminar lässt sich ab diesem Jahr noch bequemer in den Alltag der Kursteilnehmer integrieren, informiert der FDF Bayern. Da der Großteil des Theorieunterrichts nicht mehr vor Ort gehalten wird, sondern in Webinaren von zuhause aus verfolgt werden kann, sparen die angehenden Floristen zudem einen erheblichen Teil der Reise- und Übernachtungskosten, betont der FDF Bayern.

Als weiteren Vorteil des Blockseminars heben die Veranstalter hervor, dass die sieben Unterrichtsphasen jeweils außerhalb der Arbeitsspitzen liegen und sich deshalb gut mit der Ausübung des Berufes vereinbaren lassen. Und: „Erlerntes kann in der praktischen Anwendung im Betrieb weiter vertieft werden“, so der FDF Bayern.

Mindestens viereinhalb Jahre Berufserfahrung

Um zur Florist-Abschlussprüfung zugelassen zu werden, müssen die Seminarteilnehmer bis zum Zeitpunkt der Prüfung im Frühjahr 2020 mindestens viereinhalb Jahre lang im Beruf Florist oder einem anderen einschlägigen Beruf tätig sein – wobei dieser Zeitraum durch entsprechende Vorbildung (etwa Abitur, Studium oder Ausbildung in einem anderen Beruf) verkürzt werden kann.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Teilnehmer des Seminars „Florist im Ausnahmefall“ zudem eine Förderung von einmalig 500 Euro pro Jahr durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erhalten, erklärt der bayerische Landesverband.

„Florist im Ausnahmefall“: weitere Infos

Die Leitung des diesjährigen Kurses übernimmt erneut Floristmeister und Berufsschullehrer Thomas Ratschker, der die Prüfungsvorbereitung bereits seit 2007 erfolgreich betreut.

Weitere Infos zum diesjährigen Blockseminar „Florist im Ausnahmefall“ gibt es auf der Website des FDF Bayern.

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