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Floristen: überwiegend stabile Umsätze zum Valentinstag

Fast jeder fünfte Florist in Deutschland (19 Prozent) konnte rund um den Valentinstag 2018 höhere Umsätze als im Vorjahr verbuchen. Für 56 Prozent blieb der Umsatz immerhin konstant, wie eine nicht-repräsentative Blitzumfrage des Fachverbands Deutscher Floristen (FDF) unter seinen Mitgliedern ergeben hat.

Rote Rosen machen bei vielen Floristen rund die Hälfte des gesamten Verkaufs zum Valentinstag aus. Foto: Pixabay

Valentinstag und Aschermittwoch am selben Tag

Allerdings: Für ein Viertel der Befragten blieben die Valentins-Umsätze in diesem Jahr hinter denen aus dem Vorjahr zurück. Möglicherweise liegt das auch am Zusammenfallen von Valentinstag und Aschermittwoch, was in der Befragung des FDF 20 Prozent als negativ fürs Geschäft einstuften. 75 Prozent stellten dagegen keinerlei Auswirkungen fest, einen positiven Effekt konnten lediglich fünf Prozent der Befragten bemerken.

Zu den generellen Umsatzsteigerungen am 14. Februar befragt, erklärten 92 Prozent der teilnehmenden Floristen, „ihre Umsätze an diesem ersten starken Blumenschenktag im Jahr auf über 200 Prozent zu steigern“, wie der FDF mitteilt. Die übrigen acht Prozent können ihre Einnahmen am Valentinstag immerhin verdoppeln.

Blumensträuße bleiben Top-Seller am Valentinstag

Beliebtester Artikel zu diesem Datum sind nach wie vor Blumensträuße, während Gestecke und Topfpflanzen keine Rolle spielen. „Star“ unter den Valentinsblumen bleibt die rote Rose, die laut 39 Prozent der Befragten etwa die Hälfte des gesamten Verkaufs ausmache. Einige Floristen kritisierten in diesem Zusammenhang aber auch die hohen Einkaufspreise für Rosen rund um den 14. Februar.

Als Bezugsquellen nannten die Umfrageteilnehmer Blumengroßmärkte, wo sich rund ein Drittel der Floristen mit frischer Ware versorgt. Die restlichen zwei Drittel beziehen ihre Sortimente in Cash & Carry Märkten, werden beliefert oder ordern online.

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