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Floristikfachgeschäfte: 1A Blumen-Konzept

Die ekaflor, Einkaufs- und Marketingverbund für Gärtner und Floristen mit Sitz in Nürnberg, hat für ihre Mitglieder ein spezielles Betriebstypenkonzept entwickelt: 1A Blumen – das Konzept für Floristikfachgeschäfte. Qualität soll hier im Vordergrund stehen.

Die Inhaberfamilie Lange berichtete schon bald nach der Umstellung ihres Floristikfachgeschäfts auf das 1A Blumen-Konzept von spürbaren Umsatzzuwächsen. Foto: ekaflor

Trotz Zusammenarbeit Eigenständigkeit erhalten

Trotz gemeinsamer Ziele und intensiver Zusammenarbeit – vor allem im Einkauf und Marketing – bleiben aber die Eigenständigkeit der Fachgeschäfte und die individuellen Stärken des Unternehmers erhalten. Die Teilnehmer sind weiterhin wirtschaftlich und rechtlich selbstständig. Das Konzept wendet sich an Betriebe mit Kundenzielgruppen, die Wert auf Qualität legen sowie kompetente und kreative floristische Gestaltung schätzen, ob das Produkt nun als Geschenk oder für den persönlichen Gebrauch dienen soll.

„Das Potenzial ist bei vielen Floristen nicht weit genug ausgeschöpft. Sie suchen nach Wegen, sich weiterzuentwickeln. Hier kann die ekaflor mit 1A Blumen jetzt noch mehr Unterstützung anbieten“, sagt Harald Lange, der 1A Blumen-Projektleiter bei ekaflor. Er übernahm diese Aufgabe zu Beginn des Jahres 2017 von dem langjährigen Projektleiter Frank Halbig, der das Konzept mit entwickelt hat.

Erfolgsgeschichte: 1 A Blumen Lange Hildesheim

Harald Lange bringt mit 1A Blumen Lange in Hildesheim, dem Pilotbetrieb des Konzepts, der im Oktober 2010 eröffnete, viel Erfahrung mit. Die Inhaberfamilie Lange berichtete schon bald nach der Umstellung ihres Floristikfachgeschäfts von positiven Ergebnissen mit spürbaren Umsatzzuwächsen seit der Umstellung. Die Resonanz der Kunden nach der Umstellung war durchweg positiv. Der Laden wirkt insgesamt hochwertiger und moderner. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wir haben ein schöneres, breiteres Angebot mit einer wesentlich größeren Gewinnspanne“, beschreibt Harald Lange seine Erfahrungen mit diesem ersten Betrieb im 1A Blumen-Konzept.

Um die Qualität zu gewährleisten, müssen für die Teilnahme am Konzept bestimmte Vorgaben erfüllt werden. Dazu gehört eine Verkaufsfläche von mindestens 100 Quadratmeter und ein Mindestjahresumsatz in Höhe von 300.000 Euro. Bestimmte Waren- und Dienstleistungsangebote, wie z.B. Beratung zu Hochzeit und Trauer oder Lieferservice müssen im Leistungs-umfang enthalten sein. Darüber hinaus gibt es bei 1A Blumen verpflichtende Kernsortimente. Dazu gehören, neben Hochzeitsfloristik und Trauerbinderei auch Glycerinrosen und Seidenblumen.

Meisterstraußkonzept plus Glycerinrosen- und Seidenblumen-Modul

Herzstück bei 1A Blumen ist das Meisterstraußkonzept, das außergewöhnliche, kreative Straußformen enthält. Das Binden dieser Straußformen wird in Schulungen vermittelt. Zusätzlich gibt es bei 1A Blumen ein Glycerinrosen-Modul als Sortimentsbaustein. Diese Besonderheiten sollen ein Alleinstellungsmerkmal in der Region erzielen. „Das Tolle an dem Konzept ist, dass es nicht die individuelle floristische Handschrift des Betriebes beeinflusst, aber trotzdem Qualität und Anspruch der Warenpräsentation steigert“, sagt Harald Lange.

Mittlerweile gibt es neun 1A Blumen Standorte, zwei in Hildesheim, zwei in Nürnberg, einer in Lauf, einer in Fürth, einer in Gaggenau, je einer in Gröbenzell und Emmering.

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