News

Fotografie und visuelles Marketing für Floristik-Profis

Optimal vorbereitet auf den Berufsalltag: die Meisterschule für Floristik und Gestaltung in Straubing erweitert ihr Lehrangebot um die Themenbereiche Fotografie und visuelles Marketing. Ab September startet die einjährige Meisterklasse in ein neues Schuljahr und unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Konzeption einer professionellen Außendarstellung ihres Floristikbetriebs.

Zum professionellen Floristik-Auftritt mit der richtigen Fotografie und visuellem Marketing. Foto: Emanuel Berger/Straubing

Ab sofort: Fotografie und visuelles Marketing für Profis

Ein erfolgreiches Unternehmen ist heute auf vielerlei Investitionen und Vermarktungs-Aktivitäten angewiesen. Um einen Floristikbetrieb zu etablieren, ist eine Einbeziehung von Print- und Online-Medien inzwischen unabdinglich. Für eine größere Wahrnehmung ist eine entsprechende Reichweite notwendig, um ein großes Publikum mit seinem gestalterischen Können zu erreichen und eine eigene Handschrift zu entwickeln.

Um den professionellen Auftritt zu vertiefen, stehen für die Schülerinnen und Schüler der Meisterschule in Straubing die beiden Fächer Fotografie und visuelles Marketing auf dem Lehrplan. Sie ergänzen die bereits bestehenden Fächer Kommunikation, Medienpräsentation und Fachzeichnen um weitere fachspezifische Inhalte.

Fotografische Basics

So setzen sich die Lernenden setzen sich im Fachbereich Fotografie neben dem richtigen Kamera-Umgang mit der optimalen Bearbeitung ihrer Fotos anhand einer Bildbearbeitungssoftware auseinander, darunter beispielsweise Composings oder das Freistellen von Bildern. Abgerundet wird der praktische Teil mit theoretischem Hintergrundwissen wie Know-how zur HDR-Fotografie, Auflösung und Belichtung sowie die spezifischen Anforderungen für Print und Web.

Neben den Techniken der Bildaufnahme und Bearbeitung vermittelt der neue Themenbereich visuelles Marketing die Inszenierung von Produkten für maximale Aufmerksamkeit. Vermittelt wird mit dem Freistellen von Produkten, dem Einsatz des Greenscreen-Verfahrens und geeigneten Bildausschnitten die gewünschten Effekte vor dem Hintergrund der größtmöglichen optischen Wirkung zu erzielen.

Die richtigen Werbemittel konzipieren

Im Fokus steht dabei zudem die Einheitlichkeit der Bildsprache im Netz und in den Printwerbemitteln. Hier steht die Konzeption von einfachen Kommunikationsmitteln wie Flyern und Postkarten im Vordergrund, um auf publikumsrelevante Events und Aktionen aufmerksam zu machen. Zu den Inhalten gehört die Auseinandersetzung mit Falzkarten, Druckformaten und notwendige Druckauflösungen. Einsatz des RGB- und CMYK-Farbmodells sowie der Umgang mit Farbfächern und Papiermustern.

Um eine wirkungsvolle Mediaplanung zu erzielen, werden die angehenden Floristikprofis mit der Anzeigenschaltung vertraut gemacht, von den Anzeigenformaten bis hin zu Preisen und Sonderveröffentlichungen.

Social Media als virtuelle Unterstützung

Ein weiterer Baustein des Fachbereichs ist die richtige Präsentation auf Bildportalen wie Instagram und Pinterest. Wichtig ist hier, eine wiedererkennbare Gestaltung zu entwickeln und aktuelle Themen und Trends in das Eigenmarketing einzubeziehen. Die Schüler lernen ihre Social-Media-Kanäle selbst zu pflegen mit Blick auf die jeweilige Zielgruppe.

Grundzüge der Suchmaschinenoptimierung und die Kommunikation auf Augenhöhe mit einem Webdesigner stehen hier an der Tagesordnung. Einen Schwerpunkt bildet hier die thematische Aufhängung an saisonalen oder gesellschaftlichen Themen wie Valentinstag, Braut-Specials im Frühling, Trauerschmuck im Herbst, Black Friday oder auch Royal Wedding.

Start der einjährigen neuen Meisterklasse ist im September 2019. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich, die Teilnehmerzahl ist auf 16 begrenzt. Weitere Informationen rund um das erweiterte Unterrichtsangebot finden Sie hier.

Jetzt lesen!