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08. 03. 2018

Gegen den Billigtrend: Workshop für Floristik GmbH

Gegen den Discounter-Ramsch: Blumensträuße sollten in den Köpfen der Kunden und Floristen etwas Edles sein. Foto: Pixabay

Wie kann die Floristik-Branche erfolgreich gegen das wachsende und unverschämt billige Pflanzensortiment der Discounter ankämpfen? Eigentlich bleibt nur der Weg, eine völlig andere „Blumenwelt“ anzubieten, aber ob das reicht? 

Blumen sind etwas Edles und keine Billigware

Manfred Etzel betreibt mit seiner Frau Johanna Märkl-Etzel einen Blumenladen der besonderen Art im bayerischen Großhadern. Sogar die Süddeutsche Zeitung ist schon auf das Geschäft aufmerksam geworden und hat ihm im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Krise der Floristik-Branche einen Artikel gewidmet. Die Workshop für Floristik GmbH will sich abheben, setzt in den Geschäftsräumen nicht auf Dudel-Pop aus dem Radio, sondern auf klassische Musik.

Blumen sind hier etwas Edles und wertiges und gammeln nicht auf lieblosen Supermarkt-Auslagen vor sich hin. Was Edeka verkauft, bieten die beiden Unternehmer gar nicht mehr an. Weg von der Billigware. Die Etzels setzen auf Farbenlehre, Naturalismus und Architektur: Floristik ist hier Kunst und wird auch als solche vermittelt. Kunden fahren sogar vom anderen Ende Münchens nach Großhadern, um hier Blumensträuße zu kaufen, wie die Süddeutsche berichtet.  

Floristik Workshop: Aushängeschild Ausbildung

Außerdem hat sich Johanna Märkl-Etzel über die Grenzen Oberbayerns hinweg einen Namen als Ausbilderin gemacht. Gleich in der Nähe befindet sich ein großes Krankenhaus. Die Angestellten oder die Angehörigen der Patienten kaufen vorzugsweise in der Floristik-Werkstatt. Einziges Problem bleibt die Gewinnung junger Mitarbeiter, die auch den Ansprüchen gerecht werden. Das Floristik-Handwerk steht bei der Jugend nicht ganz oben auf der Liste potenzieller Ausbildungsberufe, die Liste der Bewerber ist von 2002 bis 2016 um drei Viertel geschrumpft. Und so könnten auch die Etzels bald die Segel streichen, obwohl ihr Laden eigentlich gut läuft. Den ganzen Artikel lesen Sie hier

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