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Grüne Blickfänge mit luftreinigender Wirkung

Im Herbst, wenn es dunkel wird, werden die Tage kälter und regnerischer und das Leben verlagert sich von Draußen nach Drinnen. Die richtige Umgebung spielt dabei eine besondere Rolle im Hinblick auf das individuelle Wohlbefinden und Pflanzen können hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten.

Das Einblatt (Spathiphyllum) verfügt neben luftreinigenden Eigenschaften über kontrastreiche Hochblätter aus zahlreichen feinen Blüten. Foto: GPP

Auch die Calathea reinigt die Luft nachweislich und überrascht am Abend mit ihren raschelnden Blättern. Foto: GPP

Pflanzen für frischere Luft

So vermitteln sie ein ästhetisches und zugleich wohnliches Flair und tragen zu einem gesunden Raumklima bei indem sie die Luft von chemischen Stoffen reinigen, welche Möbel, Wandfarbe, Bodenbeläge und Co abgeben. Damit beeinflussen sie unmittelbar die körperliche Verfassung und das Wohlbefinden.

Grund genug, die Pflanzen, welche für die eigenen vier Wände in den kälteren Monaten geeignet sind, näher unter die Lupe zu nehmen. Ob Bad, WG-Zimmer oder Küchen - für jeden Raum gibt es die richtige Pflanze, vorausgesetzt, er hat ein Fenster und bietet lebensnotwendiges Licht. Besonders gute Luftreiniger sind Pflanzen, die laut Studien der NASA Kohlendioxid noch effektiver in Sauerstoff umwandeln. Diese sind jedoch nicht unmittelbar zu erkennen.

Daher haben sich niederländische Zimmerpflanzengärtner zur Initiative „Air So Pure“ zusammengeschlossen. Pflanzen unter diesem Label verfügen nachweislich über höhere luftreinigende Kompetenzen indem sie schädliche Stoffe aus der Luft aufnehmen, sie abbauen, die Luftfeuchtigkeit verbessern und Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln. Damit wirken sie sich positiv auf die Umgebung aus. Im Gegensatz zu technischen Luftverbessern trumpfen sie mit ihrer Optik.

Die richtige „grüne Mitbewohner“

Für den geeigneten Standort gibt die ursprüngliche Heimat der Pflanze Hinweise. Ob aus tropischen, trockenen oder sumpfigen Gebieten der Erde – jede Pflanze hat ihre speziellen Bedürfnisse im Hinblick auf den Standort, die es zu erfüllen gilt. Der dekorative Farn Didymochlaena truncatula benötigt beispielsweise eine hohe Luftfeuchtigkeit. Damit ist er besonders gut geeignet für das Badezimmer.

Für das Arbeitszimmer oder dunklere Räume wie den Flur ist die Calathea, auch Korbmarante genannt, die richtige Wahl. In den tropischen Regenwäldern Amerikas im Schatten großer Bäume und Pflanzen aufgewachsen, kommt sie sehr gut mit lichtarmen Standorten zurecht und bevorzugt diese im Gegensatz zu sonnigen Standorten. Ihr besonderer Clou: Sie sollt am Abend ihre Blätter zusammen sobald es dunkel wird. Daher können raschelnde Blätter hin und wieder im Raum vernommen werden. Spathiphyllum, auch als Einblatt bekannt, wächst in ihrer Heimat Kolumbien und Venezuela ebenfalls am Fuße großer Gehölze. Sie bevorzugt daher halbschattige Standorte. Neben ihren luftreinigenden Eigenschaften besitzt sie elliptisch-spitze Hochblätter, due viele kleine Blüten umrahmen und einen Kontrast zum kräftigen Grün bilden. In luftigen Höhen ist dagegen Efeu zu finden, welches auf Bäume oder Felsen klettert. Auf Hockern, Sideboards oder hohen Regalen hat Efeu sein Zuhause auch im Haus.

Dagegen mag es die Areca Palme sehr hell, jedoch nicht in unmittelbarer Sonne. Durch ihre Höhe zwischen 1,10 und 2,20 Metern eignet sich ein großer Topf oder Kübel für sie, der neben ein Fenster, am Terrassenausgang oder in ein lichtdurchflutetes Wohnzimmer platziert werden kann.

Alles über die Air So-Pure Initiative

Weitere Informationen um Standort, Pflege und Co der Air So Pure-Pflanzen, die sich als grüne Mitbewohner für ein gesundes Raumklima eignen, liefert die dazugehörige Website. Mit einem Klick lässt sich auch gleich ermitteln, wo sie in unmittelbarer Nähe verfügbar sind.

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