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07. 07. 2017

Gutes Image – offen für Neues

Eine Kühlzone für Schnittblumen spart das Umräumen. Foto: Joachim Speth, Irene Seidel

Innovative Pflanzenbilder, Solitärpflanzen in Großgefäßen, exklusive Keramikschalen, anspruchsvolle Floristik – der erste Eindruck von Blumen Speth vermittelt, dass Floristen am Werk sind, die aus dem Branchenüblichen hervorstechen. 

Ladendesign: Der erste Eindruck ist entscheidend

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance: Betritt man das Floristikfachgeschäft Blumen Speth GmbH in Regensburg, fällt der erste Blick auf ein lebendes Pflanzenbild, ungewöhnliche Großgefäße und auf einladendes Ambiente. Die Neugierde ist geweckt – auch auf die Geschäftsführer Joachim und Cerrin Speth.

Die Gefäße sind mit Solitärpflanzen, floristischen Werkstücken oder im angesagten Sommertrend mit Sukkulenten und ihren interessanten Blattstrukturen arrangiert. Blumen Speth gehört zu den Fachgeschäften mit ausgezeichneten fünf Fleurop-Sternen. 

Floristik als Kernkompetenz

„Trotz unseres ungewöhnlichen Gefäß- und Accessoiresortiments ist und bleibt die Floristik unsere Kernkompetenz“, betont Cerrin Speth – eine Grundhaltung, die auch überzeugend nach außen vermittelt wird. Denn rund 80 Prozent der Kunden betreten das Geschäft, um Blumen zu kaufen, vor allem wegen der individuellen Floristik, aber auch wegen der losen Schnittblumen. Diese bewerben die Speths mit 20 Prozent Rabatt, unabhängig, ob Tulpe, Rose oder Lilie. So kommen auch Kundinnen regelmäßig wieder, die sich die Blumen zuhause gerne selbst arrangieren.

Die Schnittblumenabteilung befindet sich im hinteren Geschäftsbereich. Bis die Kunden dort angelangt sind, konnten sie bereits die Accessoires und vielen Gefäß- und Glasprodukte mit raschen Blicken aufnehmen. Das ungewöhnliche Sortiment bleibt in Erinnerung, der erste Schritt in Richtung Stammkundschaft. Eine erhebliche Zeit- und Arbeitsersparnis ist, dass der Kühlbereich in die Verkaufsfläche integriert ist. Rollläden schließen am Abend den Schnittblumenbereich ab, wodurch sich die Aus- und Einräumzeiten auf ein Minimum reduzieren.

Lifestyle und modernes Interieur

Auf dem Weg durch die großzügige Verkaufsfläche fallen die vielen Skulpturen auf, ob Stelen aus Treibholz, Keramik- oder Betonfiguren. Der Streifzug lässt vieles entdecken, was auch zu den aktuellen Frühjahrsmessen angesagt war: Großgefäße von fleur ami, exklusive Keramik von Serax, Gefäße von Spang oder Glasprodukte von Hakbijl, verspielte Accessoires von Bell arte oder der Firma Räder. Auf die Frage nach dem Bestseller fällt die Entscheidung auf die sehr dekorativen Perlen-Herzen von Bell arte, die sich durch alle Jahreszeiten hinweg gut verkaufen lassen.

Lifestyle der besonderen Art vermittelt „Verticalis“. Ein grünes Pflanzenbild des Schweizer Partners Hydroplant belebt den Thekenbereich als Kunstwerk, das stetig wächst und sein Erscheinungsbild ändert. „Verticalis“ besteht aus kleinwüchsigen Pflanzen, wie Zwergpfeffer, und ist mit einem integrierten Wasserspeicher ausgestattet.

Innovative Ideen präsentieren sich bei Blumen Speth als ein guter Mix aus Design- und Farbtrends. „Moderne Wohnungen mit viel Glas und Edelstahl lechzen förmlich nach Natürlichem. Pflanzen und Holzskulpturen bilden wichtige Elemente, um diese moderne Gradlinigkeit zu durchbrechen“, erläutert Cerrin Speth aktuelle Wohntrends. Bei der Pflanzenauswahl „müssen es keine Langweiler sein“. Interessante Wuchsformen oder auch der Wunsch nach bambus- oder grasartigen Erscheinungs-bildern für den Innenbereich lassen sich gut umsetzen. Pflegeleichtigkeit ist dabei ein wichtiges Thema, was auch den momentanen Trend zu Sukkulenten erklärt. 

Think big in XXL: Grüne Raumteiler

Joachim Speth erschloss sich mit der Innenraumbegrünung ein wichtiges Umsatzfeld, das sich in den Jahren sukzessive erweiterte. „Weil wir uns seit Jahrzehnten intensiv mit dem Thema Großgefäße beschäftigen, kennen wir den Markt sehr gut“, so der Geschäftsführer und Floristmeister. Vor allem Großgefäße als Raumteiler und Sichtschutz werden bei der Gestaltung von Büros nachgefragt.

Synergieeffekte ergeben sich vor allem aus der Zusammenarbeit mit einem Büroausstatter der Region. In dessen Showroom kann Joachim Speth ausgewählte Gefäße ausstellen. Um Pflegeproblemen vorzubeugen, sind diese mit Textilpflanzen kombiniert. Der Floristmeister würde zwar natürlichen Pflanzen den Vorzug geben, aber die Kooperation „läuft insgesamt gut und fast von alleine“. 

Wer frisches Grün für seine Büroräume möchte, wird zu Blumen Speth eingeladen, um sich im Gewächshaus direkt hinter dem Blumengeschäft umzusehen. Besonderheiten und Solitäre finden dort optimale Kulturbedingungen und der direkte Pflanzenvergleich erleichtert oft die Kaufentscheidung. (Irene Seidel)

Lesen Sie in der Juli-Ausgabe von g&v weiter, wie die Zusammenarbeit mit Architekten und beruflichen Kontakten zu einer effizenzorientierten Arbeitsweise beiträgt.

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