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g&v Thema des Monats: Aus- und Weiterbildung in der Floristik

Aus- und Weiterbildung ist ein heikles Thema in der Floristik-Branche. So richtig zufrieden sind nicht viele. Doch woran liegt es? Und was genau könnte man besser machen? Diesen Fragen sind wir in unserem Thema des Monats in g&v 11/2019 nachgegangen.

Zu den außergewöhnlichen Erfahrungen von Nachwuchskräften gehört die Teilnahme an Floristik-Wettbewerben. Der „Kölner Frühling“ etwa war schon für viele Spitzenkräfte ein erster Schritt (im Bild: die Gewinnerin 2019, Katharina Herr). Foto: BGM Köln

Wie gelingt die Nachwuchswerbung in der Floristik?

Nahezu jeder spürt es: Die Ausbildungs- und Personalfrage ist für die Floristik-Branche existenziell. Ebenso ist bekannt: Es gibt keine einfachen Lösungen bei schwierigen Fragen. Außergewöhnliche Angebote und mehr Flexibilität können aber der Schlüssel sein, meint g&v-Autor Martin Hein (Seite 44). Und weiter: „Wenn die Ausbildung mehr bietet als das Übliche, dann wächst auch das Interesse.“

Einen anderen Ansatz zeigt die international arbeitende Floral Designerin Elisabeth Schoenemann auf (Seite 46): „Meiner Meinung nach könnten wir dem Abhilfe schaffen, indem wir die Ausbildung zum Beruf Florist ganz neu denken.“ Gemeint ist die klare Zuordnung zum Handel und zum Handwerk – so wären Floristik-Fachverkäufer und Floral Designer zwei unterschiedliche Berufe mit unterschiedlichen Ausbildungen – ähnlich dem Bäcker und dem Bäckerei-Fachverkäufer.

Ausbildungstipps und Stimmen aus der Praxis

Haben sich junge Menschen für den Beruf „Florist“ entschieden, ist der Ausbildungsstart für manchen Azubi ein harter Fall in die Realität. Oft dürfen diese motivierten jungen Menschen anfangs nur zusammenkehren, Vasen putzen und Blumen anschneiden. Aber eigentlich würden sie lieber schon Sträuße binden, Kopfkränze wickeln und eine Hochzeit dekorieren. Doch bis es soweit ist, muss man viel lernen. Daher lohnt es, sich Gedanken zu machen über Arbeiten, die Auszubildende im Geschäft verantwortungsvoll übernehmen können, findet Simone Spengler-Mesch (Seite 48).

Fünf Ausbildungstipps aus der Praxis gibt Victoria Salomon. Ab Seite 58 teilt die Floristmeisterin exklusiv in g&v Erfahrungen aus ihrem eigenen Floristik-Fachgeschäft in Halle/Saale zur Aus- und Weiterbildung. Was der Nachwuchs selbst zu diesem Thema sagt, erklärt ab Seite 56 Sarah Schönbrodt. Die Auszubildende im zweiten Lehrjahr schildert für g&v, warum sie Floristin werden möchte, worauf es ihr bei der Ausbildung ankommt und wo sie Schwierigkeiten sieht.

Wie wird man eigentlich ein „großer“ Florist?

Zudem ist Martin Hein in der Branche der spannenden Frage nachgegangen: „Wie wird man eigentlich ein ‚großer‘ Florist?“ (Seite 52). Für die meisten Branchen dürfte klar sein, dass „groß“ zunächst einmal mit geschäftlichem Erfolg verbunden wird. Womit „Größe“ in der Floristik in Verbindung gebracht wird, erklären unter anderem Stephan Triebe, Oliver Ferchland, Mehmet Yilmaz und Sarah Hasenhündl.

Das alles lesen Sie in unserem „Thema des Monats: Aus- und Weiterbildung“ in g&v 11/2019, die Sie in unserem Online-Shop abrufen können.