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Haltbare Blumen: Start-up Grace knackt Millionen-Marke

Spätestens seit dem Auftritt in der TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ ist das Start-up-Unternehmen Grace auch über die Berliner Stadtgrenzen hinaus bekannt. Nina Wegert und Kirishan Selvarajah bieten haltbare Blumen in einer Hutschachtel an – eine Idee, die aus einer blumigen Notlösung entstand und mittlerweile über eine Million verkaufte Produkte zählt.

Nina Wegert und Kirishan Selvarajah bieten mit ihrem Start-up-Unternehmen Grace erfolgreich haltbare Rosen in der Box an. Foto: Grace

Hutschachtel als Transportmittel für Blumenstrauß

Aus der Liebe zu Blumen und einer kreativen Notlösung heraus ist 2015 die Geschäftsidee zu Grace entstanden: Die Firmengründer nutzten eine Hutschachtel für den Transport eines Blumenstraußes anlässlich einer Geburtstagsfeier im Freundeskreis. Dass diese als Vase funktionierte und später als stilvolles Deko-Element zum Einsatz kam, ergänzten Nina Wegert und Kirishan Selvarajah um den Gedanken, die Rosen lange blühen zu lassen.

Inspiriert von der Bedeutung des englischen Begriffs „Grace“, der in der Anmut der stilbewussten und eleganten Grace Kelly Verkörperung findet, startete das Start-up im Frühjahr 2016 zunächst online seine Türen.

Millionen-Umsätze bereits zwei Jahre nach Gründung von Grace

2017 konnten die jungen Unternehmer im Fernseh-Format „Die Höhle der Löwen“ prominente Unterstützung für sich gewinnen. Mit ihrer Präsentation konnten sie Unternehmerin Dagmar Wöhrl überzeugen. Sie investierte 150.000 Euro, hält seitdem 20 Prozent der Firmenanteile und steht den Gründern beratend zur Seite.

Waren zu Beginn nur Rosen im Sortiment, zählen mittlerweile auch Hortensien, Nelken und Eukalyptusblätter dazu. Bereits zwei Jahre nach der Gründung verzeichnete das Start-up Grace Umsätze im einstelligen Millionenbereich, mittlerweile hat das Unternehmen mehrere dutzend Festangestellte.

Europaweiter Verkauf der haltbaren Rosen

Für Hochzeiten, zu Weihnachten, zum Valentinstag oder zum Muttertag erschaffen und denken bis zu 100 Mitarbeiter – auf rund 2.000 Quadratmeter Produktions- und rund 600 Quadratmeter Bürofläche in der Hauptstadt – die blumigen Produkte. Die Hutschachteln sind reine Handarbeit. Auch werde jede einzelne Blume von Meisterfloristen umweltschonend mit einer Pigmentlösung präpariert, sodass sie ein bis zwei Jahre ihre Farbigkeit behalten sollen, so das Versprechen.

Online werden die biologisch abbaubaren Rosen in der Box europaweit verkauft. In München und Hamburg sind sie auch im Laden erhältlich. Pop-up-Stores gibt es derzeit in Berlin und Luxemburg. (Marie Schröder)

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