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Interview: "Spektakulärer Sprung in die digitale Welt"

Bloomy Days möchte als Zweitmarke von Fleurop gezielt junge Kunden zwischen 25 und 39 Jahren ansprechen und setzt dabei auf ein digitales Angebot. Im Interview spricht der neue Markenbotschafter Björn Kroner darüber, wie das Projekt eine spannende Zielgruppe bedient und welche Ziele er selbst verfolgt.

Besonders die Unterstützung der jungen Nachwuchsfloristen ist eines der Hauptanliegen Björn Kroners. Foto: Fleurop AG

Wie will sich Bloomy Days als Zweitmarke von Fleurop zukünftig auf dem Markt etablieren?

Mit der neuen Zweitmarke sprechen wir eine junge und online-affine Generation an. Das Projekt funktioniert eigentlich gut und bedient eine spannende Zielgruppe. Auf größere Veränderungen verzichten wir deshalb erstmal. Aber natürlich werden wir die Marke nach und nach weiterentwickeln, um „Bloomy Days powered by Fleurop“ nachhaltig zu etablieren.

Was macht einen Markenbotschafter aus und was ist Ihnen als Markenbotschafter von Bloomy Days ein besonderes Anliegen?

Die Rolle als Markenbotschafter ist so etwas wie eine Mission für eine immer bessere Wahrnehmung von Blumen und Floristik insgesamt in einer immer größer werdenden Öffentlichkeit. Und daran arbeite ich mit Leib und Seele. Ich bin davon überzeugt, dass Bloomy Days dafür das perfekte Projekt ist. Also ich meine dafür, die Zielgruppe zu erweitern, die Sinne und das Bewusstsein für Blumen überhaupt zu schärfen. Hiervon wird der gesamte Handel profitieren, davon bin ich überzeugt.

Wo liegt der Mehrwert des Bloomy Days Angebots im Vergleich zu demjenigen von Fleurop?

Blommy Days ist sehr erfolgreich mit dem Geschäftsmodell Schnittblumen im Abonnement per Kartonversand anzubieten und hat es geschafft, zahlreiche blumeninteressierte Kunden im Alter von 25 bis 39 Jahren für sich zu gewinnen. Mit der Weiterführung der Marke „BLOOMY DAYS powered by Fleurop“ möchten wir gezielt junge Kunden ansprechen. Der Fokus von Fleurop liegt eindeutig auf floristisch gebundenen Blumensträußen – eine Kunst, die nur ausgebildete Floristen beherrschen.

Wie lassen sich Ihre Arbeit als Markenbotschafter, der Einsatz bei den Jungen Wilden und Ihre zahlreichen weiteren Projekte, wie die Buchveröffentlichung, miteinander vereinen?

Meine Arbeit ergänzt sich wunderbar. Durch meinen Einsatz bei Fleurops Junge Wilde kann ich meinem Wunsch nachkommen, innerhalb der Branche verschiedenste Projekte  umzusetzen. Dabei liegt mir besonders die tatkräftige Unterstützung von jungen Nachwuchsfloristen am Herzen. Als Markenbotschafter für Bloomy Days freue ich mich auf eine neue Zielgruppe, die ich mit meinen Blumenkreationen glücklich machen kann. Vor allem den „digitalen Link“ bei Bloomy Days finde ich extrem spannend und freue mich, dass ein so traditionsreiches Haus wie die Fleurop mit diesem Projekt recht spektakulär den Sprung in die digitale Welt realisiert. Zudem kann ich mit meinem Buch Menschen ansprechen die Spaß daran haben ihr Zuhause mit kleinen floristischen DIY-Projekten zu verschönern. Und bei allen Aktivitäten steht die Blume im Mittelpunkt, was kann ich mir also als Meisterflorist schöneres vorstellen.

Was sind – neben Ihrer Tätigkeit als Markenbotschafter – Ihre Ziele in den nächsten Jahren?

Mit meinem Buch „Tischkultur“ habe ich scheinbar ein Thema entdeckt, dass viele noch nicht auf dem Schirm hatten. Hier werde ich weitere Schwerpunkte setzen und Projekte zur Tischkultur realisieren. Ich habe das Gefühl, dass wir hier ein Thema angestoßen haben, das gerade total en vogue ist. Ein nächstes Buch ist bereits in Vorbereitung und verschiedene andere Projekte auch. Aber vor allem werde ich natürlich die Bloomy Days mit Ideen füllen und mich voll auf meine Rolle als Markenbotschafter konzentrieren und freue mich schon darauf.

Wird sich der Berufsstand der Floristen durch Unternehmen wie Bloomy Days verändern?

Ich glaube, ich kann für die gesamte Branche sprechen, wenn ich sage, dass wir uns über jedes Geschäftsmodell freuen, das dazu beiträgt wieder „mehr Blume“ in das Leben der Menschen zu bringen. (Anna Uecker)

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