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Julia Leitgeb österreichische Staatsmeisterin der Floristen

Österreichs beste Floristin kommt aus der Steiermark und heißt Julia Leitgeb. Die 20-jährige sicherte sich bei den Staatsmeisterschaften der FloristInnen 2018 in Gmünd den ersten Rang.

Die österreichischen Staatsmeisteisterschaften der FloristInnen fanden in diesem Jahr in Niederösterreich staat. Foto: LI NÖ / Martin Ruzicka

19 Floristinnen nehmen an Staatsmeisterschaften teil

Insgesamt 19 Teilnehmerinnen waren beim Wettbewerb vom 3. bis 7. Oktober mit von der Partie. Er wurde im Hotel Sole-Felsen-Bad ausgetragen. „Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf das Herzlichste zu ihren großartigen Leistungen“, freut sich auch Kommerzialrat Rudolf Hajek, der Bundesinnungsmeister der Gärtner und Floristen in der Wirtschaftskammer Österreich und Präsident des Blumenbüros Österreich.   

Julia Leitgeb arbeitet abseits des Wettkampfs für Blumen Andrea in Hartberg. Sie hat sich durch den Triumph bei den Staatsmeisterschaften für die Teilnahme an den WorldSkills 2019 qualifiziert, die im russischen Kazan vom 22. bis 27. August stattfinden werden. Meisterflorist Johann Obendrauf wird die Steirer Siegerin zu den Wettkämpfen begleiten und fachliche Schützenhilfe leisten.

Kleibner und Leppe auf dem Treppchen

Platz zwei sicherte sich Verena Kleibner (Betrieb Blumen Moser, Villach) aus Kärnten, vor der Drittplatzierten Melissa Sophia Leppe (Betrieb Blumen Grollitsch, Graz) aus der Steiermark. Verena Kleibner wird Österreich bei den EuroSkills 2020 in Graz vertreten werden. 
 
„Die Staatsmeisterschaften zählen zu den wichtigsten Branchen-Wettbewerben und sie sind etwas Einzigartiges: Denn auf die jungen Floristinnen und Floristen warten dabei große Herausforderungen“, betont Hajek. „Vollkommen unvorbereitet gehen sie in den Wettbewerb, da die Aufgabenstellungen und auch das zur Verfügung stehende Material erst vor Ort bekannt gegeben werden, was viel Kreativität und Nervenstärke verlangt.“

Floristen fertigen sechs Werkstücke an

Auf dem Programm der Staatsmeisterschaften standen sechs floristische Werkstücke: Blumenstrauß, Körperschmuck, Solitärpflanze, Brautschmuck, Hutschmuck und Objektarbeit.  Die Bewertung der Arbeiten im Rahmen der Staatsmeisterschaften erfolgte durch eine dreiköpfige MeisterfloristInnen-Jury, bestehend aus Robert Buchsbaum (Steiermark), Wanda Glantschnig (Kärnten) und Lorenz Pridt (Wien), die nach strengen internationalen Kriterien bewertete und dabei vor allem Technik, Farbwahl, Gestaltung, Kreativität und Aussage der jeweiligen Werkstücke berücksichtigte.

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