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Kalanchoë: Bunter Farbtupfer im Urban Jungle

In Wohnmagazinen und der Bloggerszene gehören Zimmerpflanzen zu den Must-haves der aktuellen Saison. Ob Monstera, Anthurien oder Pilea – je tropischer desto besser. So auch die Kalanchoë. Sie ist eine auffällige und pflegeleichte Schönheit  und kann je nach Jahreszeit variabel innen und außen eingesetzt werden.

Grüne Oasen für die Generation Y

Es grünt aktuell überall. Im Büro, auf dem Balkon und der Terrasse oder auch in den vier Wänden: „Urban Jungle“ heißt der Trend, der zur Zeit alles etwas grüner und bunter macht. Floristen und Gärtner können diesen Trend für sich nutzen, indem sie ihre Zielgruppe mit neuen exotischen Pflanzenideen versorgen. So ist vor allem Generation Y - die Geburtenjahrgänge der frühen Achtziger bis zum Jahrtausendwechsel – eine relevante Zielgruppe, da sie besonders häufig die eigenen vier Wände in kleine Oasen verwandeln. Die Pflanzen werden hierbei als eine Art Flucht aus dem digitalen Alltag hin zu einer grünen, greifbaren und lebendigen Welt angesehen, die zur Entschleunigung beitragen.

Besonders die Sehnsucht nach exotischen Gegenden und Plätzen regt die Pflanzenliebhaber zum Kauf an. Möglichst viel auf kleinstem Raum lautet die Devise. Schnell entsteht in der Großstadt so ein Miniatur-Dschungel. Um bei einem Kurztrip der auch sogenannten Millennials flexibel zu sein, bieten sich vor allem Pflanzen an, die ein übersichtliches Maß an Pflege benötigen und auch mal ein paar Tage ohne Wasser überstehen.

Pflegeleicht und farbenfroh

Kakteen, Gummibäume oder Sukkulenten sind dabei meist die erste Wahl. Wer aber mehr Farbe in sein Heim zaubern möchte, ist auf bunte Alternativen angewiesen. Hier kommt niemand an der Kalanchoë vorbei. Das Dickblattgewächs hat ihren Ursprung in den tropischen Regionen Afrikas und Asiens und ist auch für schattige Plätze geeignet. Als Sukkulente speichert sie Wasser in Ihren Blättern und kann so auch einer längeren Trockenheit strotzen und muss nur selten gegossen werden. Im Sommer genügt daher eine ein- bis zweimalige Wassergabe pro Woche, mit etwas Dünger einmal im Monat zusätzliche Power. Spontanität verkraftet sie somit gut.

Mit einem zarten Rosa, einem intensiven Rot oder kräftigen Orange verhindert sie trübe Herbststimmung und holt exotisches Flair in den Norden. Auf engstem Raum sind die Plätze für das abwechslungsreiche Grün begrenzt und es ist Kreativität gefragt. Die Kalanchoë findet ihren Platz dabei nicht nur in Töpfen, sondern auch in Einmachgläsern, Tassen, Dosen, Glühbirnen oder auf Hockern, Bänken, auf Regalen und an luftigen Orten in Hängetöpfen.

Vor allem als Zimmerpflanze bekannt, kann sie jedoch auch im Sommer einfach wieder auf die Terrasse verlagert werden bis es draußen kühler wird, da sie keinen Frost verträgt und nicht winterhart ist. Mit ihren zahlreichen Formen und Größen sorgt sie so auch in der warmen Jahreszeit für farbliche Akzente. Das besondere Extra: Draußen bekommt sie ausreichend Sonne wie in Ihrer Heimat und entwickelt dadurch noch farbintensivere Blütendolden als in Innenräumen.

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