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15. 07. 2015

Zierpflanzen vor Schnittblumen?

In den USA kaufen Endverbraucher vermehrt Zierpflanzen anstatt Schnittblumen. Foto: Christian Mannsbart

Immer mehr Endkunden in den USA bevorzugen Zierpflanzen. Sie kaufen keine Schnittblumen mehr, wie Florint berichtet. Folglich schließen immer mehr Floristen in den USA ihre Geschäfte und die Importzahlen brechen ein.

Die Importwerte für Schnittblumen sanken in den vergangenen Jahren um 180 Millionen Dollar. Zierpflanzen dagegen erfreuen sich in den USA einer zunehmenden Beliebtheit. Insgesamt wurden im gleichen Zeitraum Zierpflanzen für rund eine Milliarde Dollar eingeführt. Das bedeutet einen Anstieg des Importwerts um zwei Drittel.

Mehr Umsatz mit Zierpflanzen anstatt Schnittblumen

Für Exportnationen wie Holland bedeutet das, dass der Umsatz mit ausgeführten Schnittblumen in den vergangenen fünf Jahren auf ein Zehntel und somit einen Wert von fünf Millionen Dollar geschrumpft ist.
Zwar müssen Länder wie Kolumbien auch einen Rückgang bei den Schnittblumen hinnehmen, dafür steigt der Wert der Ausfuhrmenge an Zierpflanzen stetig an. Dieser sprang im betrachteten Zeitraum von 13 auf 170 Millionen Dollar. Und so erfreuen sich die amerikanischen Endkunden nun nicht nur an Zierpflanzen aus Kolumbien, sondern beispielsweise auch an Orchideen aus Canada.

Zahl der Floristen sinkt

Aus Sicht der Floristen muss diese Entwicklung mit Sorge betrachtet werden. Wie das U.S. Census Bureau in seinen Statistiken verriet, ist die Anzahl der Floristen seit 2006 von 20.000 auf 14.000 (2013) zurückgegangen.

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