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Mini-Gärten: Die Lust auf neue Welten

Die Begeisterung für „Urban Gardening“ und Do-It-Yourself-Ideen mündet zurzeit in den Trend des „Mini-Gardenings“. Denn die Vielgestaltigkeit der Gartenszenen im Kleinformat ist vor allem bei „Citygärtnern“ angesagt. Die Lust neue Mini-Welten zu erschaffen, sollten Floristikgeschäfte für sich nutzen.

Gestaltung einer „Mini-Terrasse“: Einfache Astscheiben erzeugen große Wirkung. Foto: Rayher Hobby

Im urbanen Umfeld gewinnen innovative Bepflanzungsideen immer größere Bedeutung. Standen in den zurückliegenden Jahren vor allem die vertikalen Gärten mit bepflanzbaren Wandtaschen zum platzsparenden Gärtnern auf dem Stadtbalkon im Fokus, können es zukünftig dekorative Minigärten sein. Denn Urban Gardening lebt von immer neuen Ideen, um die experimentierfreudigen „Citygärtner“ mit Kaufanreizen zu locken.

Mini-Gardening als idealer Trend für Floristikgeschäfte

Erwartet wird das gewisse Etwas, das Anregungen für kreatives Tun bietet, ohne dass die Ambitionen allzu große Anstrengungen abverlangen. Jeder Minigarten ist ein handgefertigtes Unikat, das dem jeweiligen Geschmack des Gestalters entspricht, ob einfach und pflegeleicht als „Mexikanisches Kakteengärtchen“ mit Hütte und Hängematte im XS-Format oder verspielt für moderne Romantiker.Und genau darin liegt der Vorteil des „Mini Gardenings“: Auch ohne Garten inmitten der Großstadt lässt sich der „Lieblingsgarten“ immer wieder umgestalten, hegen und pflegen. Ob in einem Weidenkorb oder einer Holzkiste auf dem Balkon oder als dekorativer Blickfang in einer Schale auf dem Kaffeetisch, die Gärtchen im XS-Format erzielen auch auf kleinstem Raum ihre Wirkung.

Vor allem Fachgeschäfte in Ballungsräumen und Großstädten können von „Mini Gardening“ als Gestaltungs- und Geschenkidee profitieren. Das Anlegen dieser Kleinstgärten erfordert Kreativität und die Kunst des Inszenierens – Eigenschaften, für die Floristen prädestiniert sind. Vieles, was einen Minigarten ausmacht, findet sich ohnehin in den Floristikgeschäften, zum Beispiel die passende Pflanzenauswahl und nötigen Hilfsmittel. Überraschen Sie die urbane Kundschaft mit Gärten im Miniformat als durchaus spannende Alternative zur dekorierten Topfpflanze oder zu einem Blumenstrauß.

Frühlingsgärtchen zu Ostern oder idyllische Gärten mit Urlaubsstimmung

Beim Trend „Mini Gardening“ ist erlaubt, was gefällt und Spaß macht. Zur Inspiration der Kunden könnten zunächst saisonal begrenzte Präsentationen dienen. Ein Frühlingsgärtchen lässt sich mit Traubenhyazinthen, Tête-à-Tête-Narzissen oder der kleinwüchsigen Iris reticulata ausstatten. Zu dem Mix gesellen sich im fortschreitenden Frühjahr Palmzweige oder andere Osterartikel hinzu. Über die Details sollte der Geschmack des Käufers entscheiden. In das Bild des Frühlingsgärtchens passen zum Beispiel XS-Gartenmöbel auf einer kleinen Terrasse, dazu Naturmaterialien.

Auch ein idyllisches Gewürzgärtchen für die Küche kann für Kaufanreize sorgen, generell bepflanzt mit Gewürzpflanzen und speziell mit Minzen aller Art, etwa für Teeliebhaber. Kleine Gartengerätschaften, XXS-Gießkannen und Miniaturtiere lassen Arrangements à la „Landlust“ entstehen. „Topseller sind Produkte rund um den Urlaub und das Thema Wohlfühlen“, beschreibt Produktmanagerin Christine Jaenisch die Bestseller von Rayher Hobby. Das schwäbische Unternehmen bietet den Händlern seit 2016 Minigärten an. „Besonders gut verkauft sich der XXS-Schaukelstuhl.“ (Irene Seidel)

Weitere Anregungen für kreative Miniatur-Gärten finden Sie in der Februar-Ausgabe der g&v.

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