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Ausstellung „Blumen für die Kunst“ erfüllt Erwartungen

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Werke zeitgenössischer Schweizer Künstler und deren floristische Interpretationen wurden vom 21. bis 26. Juni im Aargauer Kunsthaus gezeigt. Die Publikumsausstellung „Blumen für die Kunst“, die insgesamt bereits zum achten Mal und pandemiebeding erstmals im Sommer stattfand, lockte den Veranstaltern zufolge erneut zahlreiche Besucher an.

„Publikum wieder in großer Menge zurückgekehrt“

Mit insgesamt 10.826 Besuchern sei das „Publikum für die beliebte Ausstellung wieder in großer Menge zurückgekehrt“, so das Resümee des Aargauer Kunsthauses zur diesjährigen Ausgabe von „Blumen für die Kunst“. Die Publikumszahlen würden zwar unter denen der letzten Ausgabe vor der Pandemie liegen, aber dennoch im Bereich der Erwartungen des Aargauer Kunsthauses und des Vereins Flowers to Arts. 2022 wurde „Blumen für die Kunst“ bereits zum achten Mal gezeigt, allerdings erstmals nicht zum gewohnten Termin im Frühjahr. Stattdessen wurde die Ausstellung dieses Mal pandemiebedingt in den Sommer verschoben. Im kommenden Jahr soll „Blumen für die Kunst“ wieder vom 7. bis 12. März stattfinden.

Florale Kunstinterpretationen aus frischen Sommerblumen

Gleich geblieben ist das Konzept der Veranstaltung – gezeigt wurden auch dieses Mal wieder Blumeninterpretationen im Dialog mit ausgewählten Kunstwerken aus der Sammlung des Museums, was sich den Organisatoren zufolge auch 2022 als „Erfolgsformel“ bestätigt habe. Die beteiligten Floristen – 16 aus der Schweiz sowie zwei Gastfloristen aus Spanien – hätten dieses Mal Werke aus der aktuellen Ausstellung „Davor. Darin. Danach. Die Sammlung im Wandel“ unter anderem von Pia Fries, Christian Gonzenbach, Ugo Rondinone und Christine Streuli ausgesucht und dazu „in überraschender und inspirierender Weise“ florale Arrangements aus der ganzen Fülle an frischen Sommerblumen geschaffen, so das Aargauer Kunsthaus.

Darüber hinaus hatten Floristikstudierende des Weiterbildungszentrums Rorschach-Rheintal das Foyer des Kunsthauses mit imposanten Blätterinstallationen zu einem „Dschungel“ umgestaltet. Dort war auch ein Pop-up-Shop zu finden, in junges Schweizer Design von Dshamila Wörnhard und Lila Egger angeboten wurde.

Geleitete Führungen und florale Workshops

Laut dem Aargauer Kunsthaus fanden während der diesjährigen „Blumen für die Kunst“-Ausstellung insgesamt 110 Führungen und Veranstaltungen statt – darunter von Floristen und Kunsthistorikerinnen geleitete Führungen sowie florale Workshops für Erwachsene und Familien. Zu den Highlights der Ausstellungswoche zählte den Organisatoren zufolge außerdem der Talk mit der Künstlerin Ilona Ruegg und dem Meisterfloristen Rolf Wyttenbach.

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