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Auswirkungen von Covid-19 auf Pflanzenkauf untersucht

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Das Blumenbüro Holland (BBH) hat in Zusammenarbeit mit der Marktforschungsagentur Motivaction erneut die Auswirkungen von Covid-19 auf den Absatz von Blumen und Pflanzen untersucht. Die insgesamt vierte Erhebung wurde im November 2021 durchgeführt.

Das BBH hat erneut die Auswirkungen von Corona auf den Konsum von Blumen und Pflanzen untersucht. Foto: BBH

Blumen und Pflanzen bleiben relevant

Die Corona-Pandemie hält nach wie vor die Welt in Atem. Covid-19 hat dabei Auswirkungen auf sämtliche Bereiche des Lebens, so auch auf den Konsum von Blumen und Pflanzen. Mit der aktuellen Befragung, die unter Konsumenten in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich durchgeführt wurde, zeige demnach, dass die wichtigsten Käufergruppen auch weiterhin häufiger beabsichtigen, Blumen und Pflanzen zu kaufen. Weitere zentrale Ergebnisse der Befragung seien gewesen, dass Pflanzen insbesondere im Lockdown eine wichtige Rolle gespielt haben, dass Konsumenten sich in dieser Zeit besser um die Pflanzen gekümmert haben, der Online-Kauf beliebt war und das alles, obwohl ein gestiegener Anteil der Befragten die eigene finanzielle Situation negativer eingeschätzt habe, als bei der vorherigen Befragung im Juni 2021.  

Blumen und Pflanzen wichtig während Lockdown

Demnach seien für 63 Prozent der Befragten Blumen für eine bessere Atmosphäre zu Hause wichtig, im Juni betrug dieser Wert noch 60 Prozent. Auch mit Blick auf das Homeoffice waren 51 Prozent der Meinung, dass sich mit Blumen die heimische Arbeitsumgebung verschönern lässt (Juni: 52 Prozent). 53 Prozent sind der Meinung, dass sich Blumen positiv auf ihre Arbeit auswirken (Juni: 54 Prozent). Bei den Online-Käufen gaben 24 Prozent an, häufiger als vor der Pandemie Blumen im Internet zu bestellen. Auch wurde es positiv bewertet, dass viele Floristen und Gartencenter einen Lieferservice für Blumen und Pflanzen anbieten. Bei Betrachtung der eigenen finanziellen Situation war auffällig, dass 20 Prozent ihre finanzielle Situation schlechter einstufen, als zuvor (Juni: 17 Prozent). Insgesamt seien die Erwartungen hier negativer als noch im Juni.

Weniger positives Bild

Mit der negativen finanziellen Aussicht im Hintergrund waren aber nahezu genau so viele Befragte wie im Juni der Meinung, dass sie auch weiterhin genauso viele Blumen für sich (November: 64 Prozent; Juni: 65 Prozent) und als Geschenk (November: 65 Prozent; Juni: 66 Prozent) kaufen werden, wie zuvor. Die wichtigsten Käuferzielgruppen erwarten demnach auch weiterhin, dass sie mehr Blumen und Pflanzen kaufen werden. Bei anderen Zielgruppen sieht es da anders aus, Gelegenheitskonsumenten wollen weniger kaufen. Diejenigen, die häufig Blumen und Pflanzen kaufen, wollen auch weiterhin mehr kaufen. Ob die Umsätze dadurch stabil bleiben, sei schwer zu sagen. Insgesamt zeige sich laut BBH ein weniger positives Bild als noch vor einem halben Jahr.

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