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Bildergalerie: Abschlussarbeiten der GBF-Meisterklasse 2021

Die diesjährige Meisterklasse des Grünberger Bildungszentrums Floristik (GBF) hat im August ihre Abschlussprüfung abgelegt. Den acht erfolgreichen Meisteranwärtern ist dabei laut GBF mit ihren Werkstücken die Symbiose zwischen der wichtigen floristischen Praxisbezogenheit und der entscheidenden innovativen Weiterentwicklung gelungen.

Meisteranwärter der GBF setzen neue floristische Akzente

„Das Leitungsteam der GBF Meisterausbildung mit Jonas Clos und Katharina Herr hat zusammen mit acht erfolgreichen Meisteranwärtern 2021 neue Akzente gesetzt“, blickt GBF-Geschäftsführer Werner Paizdzior auf die diesjährige Abschlussprüfung zurück. Durch Clos und Herr habe eine neue, junge Generation die gestalterische Federführung übernommen und werde die Entwicklung der zeitgerechten Floristik der Zukunft maßgeblich mit begleiten und fördern, ist Paizdzior überzeugt. Sichtbar wurde dies etwa im Bereich Raumschmuck, wo sich die Farbinterpretationen laut GBF auf Künstler der East-Side-Galerie in Berlin bezogen. Dazu waren drei Meter hohe Rauminstallationen an der Auffahrt zum Schulgelände im Freien aufgereiht, bei denen es galt, die eigenwilligen und manchmal ungewöhnlichen Farbzusammenstellungen der Künstler in die aktuelle zeitgerechte Floristik umzusetzen.

Insgesamt sechs Prüfungswerkstücke gefordert

Gefordert von der diesjährigen Meisterklasse waren insgesamt sechs Prüfungswerkstücke, bei denen die angehende Floristmeisterin Patricia Haczkiewicz „absolute Spitze“ gezeigt habe, wie der GBF-Geschäftsführer berichtet. Neue Wege habe Vanessa Engel aus Hannover mit ihrem aus dünnsten Holzfurnieren gestalteten Fächerbrautschmuck beschritten, während sich die aus Göttingen stammende Sonja Ohage eindrucksvoll dem Kontrast von sägerauhem Holz und gerosteten Eisenteilen angenommen habe. Sabine Hoppe aus Bergisch-Gladbach habe dagegen „auf unnachahmliche Weise“ gezeigt, wie schwarze Steckmasse zum gestalterischen Mittel wurde. Und Julia Engel von der Mosel zeigte einen schwebenden Tischschmuck, bei dem die Wasserversorgung aus kleinen Flaschen bestand.

Dolce Vita, Upcycling und der Kontrast von Leblosem und Lebenden

Giovanni Sabella aus Leverkusen wählte das Thema „Dolce Vita“, welches er mit Leichtigkeit und Gelassenheit ausschließlich mit vielfarbigen Rosen umsetzte. Mit sensiblem Feingefühl habe der Meisteranwärter einen filigranen Brautschmuck gestaltet, bei dem der Milieukontrast im Vordergrund stand. Den Gegensatz zwischen leblosem, getrocknetem und gerissenem Ton beziehungsweise Lehm und einer lebenden floralen Inszenierung stellte Jana Eilers aus Raesfeld bei ihrer Abschlussarbeit dar. Julia Cremerius aus Meckenheim dagegen griff das Thema Upcycling am Beispiel Europaletten auf, die komplett auseinandergenommen unter anderem zu neuen Gefäßen oder Tischen wurden. Bei ihrer Arbeit habe besonders auch die Verwendung von vielen unterschiedlichen Kräutern und Wildpflanzen im Zeremonientisch sehr beeindruckt. (ds/gbf)

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