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Blumenläden und Gärtnereien wieder bundesweit geöffnet

Seit 8. März dürfen grüne Fachhandelsbetriebe wieder in ganz Deutschland öffnen. Das entschieden Bund und Länder während des Corona-Gipfeltreffens in der vergangenen Woche. Demnach zählen nun auch Blumenläden, Gärtnereien und Gartencenter zu Einzelhandelsgeschäften des täglichen Bedarfs und dürfen selbst bei einer Verlängerung des Lockdowns unter Einhaltung eines entsprechenden Hygienekonzepts und einer Begrenzung der Kundenanzahl öffnen.

Blumenfachgeschäfte dürfen seit dem 8. März wieder bundesweit für den Verkauf öffnen. Foto: Wendy Wei/Pexels

FDF: Blumen und Pflanzen stärken Menschen in der Krise

Obwohl grüne Fachbetriebe in den meisten Bundesländern bereits seit vergangener Woche wieder ihre Pforten öffnen durften, zeigt sich die Branche erfreut über diese neue Entwicklung. „Wir haben uns für die Öffnung der Blumenfachgeschäfte bundesweit eingesetzt“, führt Helmuth Prinz, Präsident des Fachverbands Deutscher Floristen (FDF), dazu aus. „Blumen und Pflanzen sind nicht nur verderbliche Ware, sondern sie stärken die Menschen in Zeiten der Krise und fördern das Wohlbefinden. Umso mehr freuen wir uns über die Entscheidungen der Politik und darüber, dass wir mit unseren Produkten wieder Hoffnung und Freude vermitteln können. Für den verantwortungsvollen Umgang im Öffnungsprozedere und den Einhalt der Hygiene-Maßnahmen stehen unsere Mitglieder mit ihrer Fachkompetenz!“

ZVG: bundesweite Öffnung große Erleichterung für die Branche

Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbands Gartenbau (ZVG), spricht angesichts der bundesweiten Öffnung von Blumengeschäften, Gärtnereien und Gartenmärkten am 8. März von einer großen Erleichterung für Produktionsbetriebe und gärtnerischen Fachhandel gleichermaßen. „Wir haben immer wieder unsere Argumente vorgebracht und auf die frühzeitig von der Branche entwickelten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen hingewiesen. Zudem helfen unsere Produkte nachweislich, die Beschränkungen in anderen Bereichen auszugleichen. Diese emotionale Stütze ist nicht zu unterschätzen. Mit dem uns entgegengebrachten Vertrauen werden wir gewissenhaft umgehen“, so der ZVG-Präsident.

Sagaflor: Gartencenter systemrelevant für Selbstversorgung

Auch Ursula Lindl, Vorständin der Sagaflor, die zusammen mit dem Verband Deutscher Garten-Center, NBB egesa und der Ekaflor eine Petition ins Leben gerufen hatte, die sich für die Öffnung aller Gartencenter zum 1. März einsetzte, zeigt sich erfreut über den jüngsten Bund-Länder-Beschluss: „Dies ist eine große Erleichterung für die Sagaflor-Partner vor allem in den Bundesländern, in denen die Gartencenter noch nicht öffnen durften. Unsere Partnerbetriebe stecken mitten in der Saison. Die frischen Pflanzen warten seit Wochen auf Absatz, und auch die Kundinnen und Kunden freuen sich über das erste Grün. Gartencenter sind systemrelevant für die Selbstversorgung, und das Einkaufen ist dank der erprobten Hygienekonzepte und der Center-Größen für unsere Kundinnen und Kunden sicher.“ (ds)

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