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Deutscher Meister wirbt für Floristik

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Der Deutsche Meister der Floristen Christopher Ernst fordert mehr Anerkennung für den Berufsstand der Floristen. Seiner Meinung müssen Floristen selbstbewusst und laut auftreten, um weiterhin für eine gute Auftragslage zu sorgen.

Der Deutsche Meister der Floristen Christopher Ernst nutzt seine Popularität und wirbt für den Beruf des Floristen. Foto: Fleurop AG/ Yves Sucksdorff

Werbung für den Berufsstand

Im August gewann Ernst die Deutsche Meisterschaft der Floristen (DMF) in Berlin, so dass ihm im Zuge dessen auch viel mediale Aufmerksamkeit zu Teil wurde. Diese nutzt der Thüringer aus Kindelbrück nun, um Werbung für den Berufsstand zu machen, denn von einem ist er überzeugt, dass er den besten Beruf der Welt ausübe. „Wir Floristen arbeiten mit dem Schönsten, was die Erde hervorbringt, den Blüten unseres Planeten. Wir können unendlich kreativ sein und immer wieder neue Hingucker kreieren. Darüber hinaus begleiten wir die Menschen zu allen wichtigen Anlässen ihres Lebens. Unsere blumigen Sträuße, Arrangements oder Gestecke schenken echte Freude, spenden Trost oder symbolisieren tiefe Gefühle wie Liebe und Dankbarkeit“, sagt Ernst.

Mehr Aufmerksamkeit für die Floristik

Ihm zufolge bekomme das floristische Handwerk zu wenig Aufmerksamkeit, vielmehr müssen Floristen seiner Meinung nach viel lauter und selbstbewusster auftreten. „Ich möchte, dass die Menschen die Floristik als Handwerk wahrnehmen und wieder mehr schätzen. Wir müssen mutig, laut und sexy sein: weg von Standard-Sträußen hin zu mehr Kreativität und Extravaganz, die überraschen und die ganze Bandbreite unseres Könnens zeigen“, so der amtierende Deutsche Meister, dessen Stil als mystisch und vor allem extravagant beschrieben werden kann.   

Nachwuchs inspirieren, Florist zu werden

Seiner aktuellen Popularität als bester deutscher Florist ist sich der Kindelbrücker demnach bewusst und setzt sich daher auch für die Belange des Berufes ein. „Als amtierender Deutscher Meister der Floristen möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Vorzüge unseres wunderbaren Berufs sichtbar werden und hoffentlich viele junge Menschen inspirieren, Florist oder Floristin zu werden", so Ernst. Dabei fordert er von den Floristen auch mehr Mut bei den Werkstücken: „Momentan angesagt ist der Nordic-Boho-Stil. Er steht für eine Mischung aus nordischer Schlichtheit gepaart mit lässig-lockeren Elementen. Die Kombination frischer Blüten mit getrockneten Materialien ist beispielsweise aktuell sehr gefragt“, weiß Ernst.

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