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Floristenwettbewerb „Kölner Frühling“ abgesagt

Der Floristenwettbewerb „Kölner Frühling“, welcher am 21. März hätte stattfinden sollen, wurde aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Deutschland rund um die Corona-Krise ersatzlos abgesagt. g&v fragte bei Raimund Korbmacher, Geschäftsführer des Blumengroßmarkt Köln (BGM) nach.

Der Floristenwettbewerb Kölner Frühling wurde abgesagt. Foto: BGM Köln

Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus

Der für den 21. März geplante Floristenwettbewerb „Kölner Frühling“ wurde kurzfristig abgesagt, das gab der Veranstalter BGM bekannt. Die Verantwortlichen auf dem Blumengroßmarkt Köln, wo der mit einer Verkaufsveranstaltung gekoppelte Wettbewerb seit 36 Jahren durchgeführt wird, reagieren damit auf die Corona-Epidemie und die damit zusammenhängende politische Empfehlung, Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern abzusagen. „Die Absage ist uns nicht leichtgefallen, doch die Gesundheit unserer Kunden und Anbieter muss selbstverständlich im Vordergrund stehen“, begründet der Kölner BGM Geschäftsführer Korbmacher die Entscheidung.

Kein Ersatztermin geplant, weitere Einschränkungen erwartet

Auf Nachfrage sagte Korbmacher, dass ein späterer Termin nicht vorgesehen sei. Die Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die Branche seien „jetzt schon spürbar“, so Korbmacher weiter. Er erwarte zudem weitere Einschränkungen, etwa beim Bezug von italienischen Produkten.

Veranstaltung mit langer Tradition

Damit fällt eine weitere Veranstaltung mit langer Tradition der Corona-Krise zum Opfer. Im Rahmen seines 50-jährigen Bestehens lobte der Blumengroßmarkt Köln 1985 den Floristwettbewerb „Kölner Frühling“ aus, der die vergangenen Jahre in bewährter Zusammenarbeit mit dem FDF, Bezirksstelle Köln, durchgeführt wurde. Zunächst nur auf die Kölner Region beschränkt wurde der Floristenwettbewerb ab 1992 für das ganze Bundesgebiet ausgeschrieben. Anforderungen beim Wettbewerb seien stets vier bis fünf Arbeiten zu jeweils unterschiedlichen Themen, die schließlich von einer Fachjury bewertet werden. Der Sieger des „Kölner Frühlings“ erhielt neben dem Pokal einen ansehnlichen, vom Blumengroßmarkt Köln gestifteten, Geldpreis. Auch die nächsten vier Folgeplatzierten erhielten ebenfalls Geldpreise. Die Besucher dürfen den Wettbewerbsteilnehmern bei der Ausführung der Arbeiten über die Schulter schauen und sich Ideen mitnehmen. Die Zahl der Zuschauer bewegte sich zuletzt im vierstelligen Bereich.

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