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Frauentag: FDF zieht Bilanz

Vor einer Woche stand Montag, der 8. März 2021 im Zeichen des Internationalen Frauentags. In einer Blitzumfrage des Fachverbands Deutscher Floristen (FDF) zeigten sich die befragten Floristen überwiegend zufrieden, traditionell war die Nachfrage in den neuen Bundesländern höher.

Die Preisesteigerungen für Frühjahrsblüher im Großhandel stellten die Floristen vor Heruasforderungen. Foto: Olga Oginskaya/ Pixabay

Überwiegend Note „zufrieden“ vergeben

Der Internationale Frauentag, der stets am 8. März begangen wird, erlangt eine immer größere Bedeutung, auch als Blumenschenktag. Dementsprechend hat der FDF unter seinen Mitgliedern in der vergangenen Woche eine Blitzumfrage gestartet. Die überwiegende Antwort der FDF-Floristen auf den Verlauf des diesjährigen Frauentages war die Note „zufrieden“. Traditionell sei der Frauentag in den neuen Bundesländern besser gelaufen, da dieser Tag dort eine stärkere (blumige) Beachtung findet. Doch laut FDF sei der Frauentag aber auch in den alten Bundesländern durchaus gut gelaufen und es herrschte rege Nachfrage an blumigen Präsenten zum Frauentag.

Großhandelspreise für Frühjahrsblüher hoch

Im Vergleich zum Vorjahr waren viele Floristen sogar positiv überrascht ob der Nachfrage an blumigen Präsenten. 2020 fiel der 8. März auf einen Sonntag. Problematisch sah ein Großteil allerdings die Preise des Großhandels. Demnach seien besonders exorbitante Preise für typische Frühlingsblüher den Kunden im Fachhandel nur schwer zu verdeutlichen gewesen. Auch seien dadurch wirtschaftliche Kalkulationen im üblichen Rahmen für die Floris:innen zu einem echten Problem geworden.

Preise schwer vermittelbar

„Die Preise für Phlox, Kamille, Margerite, Santini und kurze Rosen sind nahezu explodiert“, oder; „Wir erleben gerade Einkaufs-Preise wie Valentin und Muttertag zusammen!“, lauteten zahlreiche Beschwerden der Florist:innen, die den FDF erreichten. Als weiteres Problem kam für den Fachhandel erschwerend hinzu, dass Discounter Bund-Ware zu teilweise extremen Niedrigpreisen angeboten haben. „Das ist für die Kunden nicht nachvollziehbar und für uns kaum vermittelbar“, so die nahezu einhellige Meinung der Florist:innen. Rund 60 Prozent der beteiligten Floristen gaben an, dass sie überwiegend im Preissegment von 21 bis 35 Euro verkauft hätten. Ebenso 60 Prozent sagten, dass die den Frauentag über ihre eigenen Kanäle intensiv beworben hätten. Unter den absoluten Rennern befanden sich Frühlings-Sträuße vielfach mit Rosen.

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