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g&v Thema des Monats: Darf es ein bisschen Mehr sein?

Blumenfachgeschäfte verkaufen Florales, passende Accessoires und Dienstleistungen. Reicht dieses Portfolio? Wie sieht es mit branchenfremden Zusatzartikeln aus, mit dem gewissen Etwas, das einen vom Wettbewerb abhebt, für rundum zufriedene Kunden und weitere Umsätze sorgt? Mit diesen Fragen befasst sich die Dezember-Ausgabe von g&v.

Kunden lieben die Kombination aus Floristik und Interieur, weshalb Blumenfachgeschäfte ihren Verkaufserfolg mit Zusatzsortimenten wie Geschirr, Besteck oder Kissen steigern können. Foto: Victoria Salomon

Floral-Designer Manfred Hoffmann zeigt, was alles geht

Mit seinem Geschäft „A la Casa del Fiore“ in Düsseldorf zeigt Floral-Designer und FDF-Kreativdirektor Manfred Hoffmann beispielhaft, was alles geht – ohne die Glaubwürdigkeit als Blumenfachgeschäft zu verlieren (Seite 34). Er sieht „Floristik, Blumen und Pflanzen als Teil des Interieurs, des Lifestyles“. Somit liegt es durchaus nahe, auch andere Produkte, die zur Inneneinrichtung und zum Lifestyle gehören wie beispielsweise Uhren, Schmuck, Decken, Kissen, Vorhänge, Schals, Taschen, Kleinmöbel, Geschirr, Weine, Sekt, Likör, Schokolade, Seifen oder Wellness-Artikel, anzubieten. Der wachsende Verkaufserfolg gibt Hoffmann Recht.

Zusatzsortimente aus vielen Blumenfachgeschäften nicht mehr wegzudenken

„Einerseits geht es darum, das Sortiment stimmig zu gestalten und es andererseits an die Leute zu bringen. Ich möchte Ihren Fokus darauf lenken, sich neben dem Finden der perfekten Produkte mit der Entwicklung Ihrer Verkaufskompetenzen zu befassen. Sie können das tollste Sortiment haben, aber wenn Sie es nicht gewinnbringend verkauft bekommen, ist es nichts wert. Wer den Zusatzverkauf beherrscht, der nimmt direkt Einfluss auf den Umsatz und auf die Gewinnmarge“, ist Marcel Schulz überzeugt – und gibt in der Dezember-Ausgabe von g&v Tipps, die Blumenfachgeschäfte in der Praxis zusammen mit ihrem Team gut umsetzen können (Seite 37).

Auch Floristmeisterin Victoria Salomon bestätigt: „Bei uns sind Zusatzsortimente nicht mehr wegzudenken – die Kunden lieben die Kombination aus Floristik und Interieur, es ist für sie ein Erlebnis und es verführt zum Kauf“ (Seite 43). Sie ergänzt: „Wichtig dabei ist aber, exklusive Artikel anzubieten, die in den Geschäften in der Umgebung nicht erhältlich sind. Viele Kunden kaufen einen tollen Strauß, benötigen aber noch eine Schokolade – das ist nicht neu. Aber es könnte auch ein Armband oder eine Uhr mit eingearbeitet werden. So haben die Kunden gleich ein großes, perfektes Geschenk“, meint Salomon und liefert in der neuen g&v Praxis-Tipps zum Thema.

Concept-Stores: wo Sortimente Branchengrenzen überspringen

Das Erfolgsrezept Concept-Store, wo Lebensstile zur Geschäftsidee gemacht werden und Sortimente traditionelle Branchengrenzen überspringen, erläutert schließlich Eva Barth-Gillhaus. Die Fachjournalistin und PR-Betreuerin mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Konsumgüterbranchen stellt unter anderem Kultläden wie „Apropos – The Concept-Store“ in Köln oder „The golden Rabbit“, laut Inhaberin Petra Wenzel Deutschlands erster Concept-Store for Garden Lovers, vor (Seite 40).

► Mehr zu Concept-Stores und Zusatzsortimenten lesen Sie in unserem „Thema des Monats“ in der Dezember-Ausgabe von g&v.

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