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g&v Thema des Monats: Gedenktage und Trauerfloristik

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Die Gedenktage sind nicht mehr lang hin – doch wie steht es um die florale Trauerkultur? Lässt sich mit Trauerwerkstücken im November noch lohnenswerter Umsatz machen? Unter anderem mit dieser Frage beschäftigen wir uns im „Thema des Monats“ in der September-Ausgabe von g&v.

Floraler Sargschmuck. Foto: Preben Gammelmark/Pixabay

Ohne Angebot keine Nachfrage

Allerheiligen, der Totensonntag und auch der Volkstrauertag waren noch vor einer Generation feste Daten, zu denen die Gräber auf den Friedhöfen besonders geschmückt wurden. Durch die radikalen Veränderungen in der Friedhofskultur sind auch die Wurzeln dieser Tradition vielerorts verdorrt. Hat Floristik zu den Gedenktagen im November überhaupt noch eine Zukunft, oder sorgen der Bedeutungsverlust der Friedhofskultur sowie Billigangebote entsprechender Werkstücke für den Wegfall eines einst wichtigen Geschäftsfeldes der Floristen? Die Antwort lautet: Es kommt auf die Region an, wie eine Umfrage von Martin Hein im Süden, Osten und Norden der Republik zeigt (Seite 34).

Harmonie in Peach

Rudi Tuinman und Pascal Koeleman von der niederländischen Agentur 2Dezign reisten nach Spanien, um mit der Farbe Pfirsich zu arbeiten, die sich bei Lisianthus in tollen Farbabstufungen zeigt: von sehr haltbar und intensiv bis hin zu pastellig-zart. Somit ergeben sich zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten auch mit anderen Blumen. Im Einklang mit der gedämpften Farbgebung spanischer Kathedralen und Häuser hat das Floristenteam um Tuinman und Koeleman den Allrounder Lisianthus trauerfloristisch in Szene gesetzt (Seite 32).

Spätsommerlicher Trauerschmuck

Wohl jeder wünscht sich etwas Besonderes, wenn es um den Trauerschmuck für einen geliebten Menschen geht – so individuell wie die Person selbst. Dass das Ausgefallene nicht immer schwierig zu fertigen ist, zeigt Floristmeisterin Victoria Salomon ab Seite 36 mit spätsommerlichen Gestaltungen für Sarg und Urne.

Nachhaltige Basis

Umweltschutz ist den Kunden immer wichtiger – auch in diesem Bereich wird mehr und mehr darauf geachtet. „Setzen Sie ein Zeichen der Nachhaltigkeit für Ihren Betrieb und für Ihre Kunden mit Blumen aus der Region und biologisch abbaubaren Hilfsmitteln in der Trauerfloristik“, so Benedikt Alberter (Seite 42). Außerdem: Produktwelten rund um das Erinnern an liebe Menschen – denn selbst wenn Traditionen verblassen, kann gerade die Grüne Branche dieses Thema hochhalten. Stimmungsvolle Werkstücke bringen auch den Kunden Gedenktage ins Gedächtnis. Verschiedenste Anbieter liefern Passendes (Seite 46).

Freuen Sie sich in der neuen g&v 9/2022 außerdem auf weitere Themen wie zauberhafte Herbstimpressionen von Sarah Hasenhündl, Verpackungstipps von Tino Hoogterp, festliche Weihnachtsideen von Birgit Farwick sowie Tipps zur Förderung der Konsumlaune von Franz-Josef Isensee.

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