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g&v vor 30 Jahren: Autoschmuck und ländliche Sommersträuße

Die g&v vor 30 Jahren – was war los, was lag im Trend, wie sollte man verkaufen? In der August-Ausgabe 1991 fand der Leser neben vielen anderen Themen „Tipps zum Autoschmuck“, Sommersträuße, die den Kunden mit „neuer“ Ländlichkeit begeistern sollten, sowie das große Marketingthema „Wie bringe ich mein Geschäft zum Blühen“.

Das Cover der im August 1991 erschienenen Ausgabe von g&v. Foto: Haymarket Media

Ländliche Sommersträuße mit exotischem und heimischem Gemüse

„Der rustikale Strauß ist passé, es lebe die ‚neue‘ Ländlichkeit!“ – so wurde es im August vor 30 Jahren in gestalten & verkaufen, dem Branchenmagazin für Gärtner und Floristen, geschrieben und dazu aufgerufen, „aus dem Vollen zu schöpfen“ mit „Blüten, Blättern und Früchten des Sommers“. „Verblühte Anthurien, angedrahtete Champignons, gefärbte (nur mit Lebensmittelfarbe) Zweige darf der Florist ruhig mit heimischem Material vermischen“, war in dem Bericht über ein Floristenseminar an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Wolbeck zu lesen. Als Fundgrube für Floristen wurde der Gemüsemarkt empfohlen, auf dem nicht nur Exoten wie Auberginen, Artischocken oder Granatäpfel, sondern auch Heimisches wie Blumenkohl, Brokkoli und Spargel für dekorative Sommersträuße erhältlich sind.

Floraler Autoschmuck (nicht nur) für Hochzeiten

Floraler Autoschmuck – damals wie heute ein Thema. Auch 1991 noch vornehmlich für Hochzeiten angeboten, gab es in der August-Ausgabe von g&v doch auch die Vorschläge, zu Firmenjubiläen und Taufen Autos zu schmücken oder sogar Taxis in „Party-“ oder „Theatertaxen“ umzugestalten. Diese Ideen konnten sich allerdings nicht durchsetzen. Als Gestaltungsbeispiele abgebildet waren dazu für die 1. Thüringer Floristenschau auf der damaligen iga geschmückte Fahrzeuge – von einem zurückhaltend-elegant mit Artischocken und Trockenmaterialien dekorierten Mittelklassewagen bis hin zu dem für eine Gärtnerhochzeit farbenfroh und lustig gestalteten Trabbi.

Niedersachsen floristisch in Szene gesetzt

Daneben gab es in der im August 1991 erschienenen g&v unter anderem langabfließende Brautsträuße zu sehen, es wurden Eustoma und Exacum porträtiert, über den Auftakt des Meisterprüfungsreigens in Ahlem berichtet sowie Tipps zum erfolgreichen Verkaufen von Blumen und Pflanzen gegeben. Außerdem warf der Beitrag „Floristisches Niedersachsen“ einen Blick auf die Werkstücke, die im Rahmen des damals vor 30 Jahren ausgetragenen 8. Leistungswettbewerbs des FDF-Landesverbands entstanden waren und das Thema „Niedersachsen“ floral in Szene setzen sollten.

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