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g&v vor 30 Jahren: Brautsträuße und BUGA-Grabbepflanzungen

Die g&v im Jahr 1991 – was war gefragt, was gab es für Ideen, was sollte beachtet werden? In der damaligen Juli-Ausgabe ging es unter anderem um Grabbepflanzungen auf der Bundesgartenschau (BUGA) – bis heute ein spannendes Thema.

Das Titelbild der g&v Juli-Ausgabe aus dem Jahr 1991. Foto: Haymarket Media

BUGA zeigt Trends in der Grabgestaltung

Mit dem Thema Trauer hat sich die g&v auch schon vor 30 Jahren auseinandergesetzt – der Sonderteil „Trost und Gedenken“ ist einer der ältesten in dem Ideenmagazin für Floristen und Einzelhandelsgärtnereien. Außerdem wurden in der Juli-Ausgabe 1991 die Grabbepflanzungen auf der damaligen Bundesgartenschau im Dortmunder Westfalenpark genauer betrachtet. „Bald schon traditionell finden die Grabbepflanzungen großen Anklang. Die Fachleute schauen sich nach neuen Trends in der Grabgestaltung um, die interessierten Laien bewundern Farbvielfalt und Akkuratesse. Anregungen zum Nachahmen oder Bessermachen können beide Gruppen mit nach Hause nehmen“, schrieb g&v-Autorin Gabriele Friedrich damals. Eine Aussage, die bis heute gilt – der Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ wird bei Rundgängen auf Bundesgartenschauen häufig fest miteingeplant.

„Blumen und Geschenke“ in der Juli-Ausgabe 1991

„Blumen und Geschenke“ lautete ein weiteres Thema in der Juli-Ausgabe 1991. „Dem Blumenfachgeschäft eröffnet sich mit der floristischen Geschenkdekoration eine weitere Serviceleistung für seine Kundschaft“, wurde damals erklärt. Und weiter: „Weniger bekannt sind die Variationen floristischer Geschenkgarnierungen.“ Auf den dazu abgebildeten Fotos wurde beispielsweise ein Geschenkkarton gezeigt, auf dem obenauf ein kompakter Garniertuff saß. Was damals noch ganz neu war, ist heute eine übliche Serviceleistung in Blumenfachgeschäften.

g&v gibt Tipps für die Brautstrauß-Beratung

Weitere Themen im Juli 1991 waren unter anderem „Richtiges Verhalten im Wettbewerb erspart Ärger und Kosten“, „Blumen brauchen Verkaufsförderung“ oder „Schnittgrün – Möglichkeiten für ein Sortiment aus eigenem Anbau“. Außerdem wies die g&v schon vor 30 Jahren darauf hin, die Wünsche der Braut, Brauttyp, Brautkleid und Ähnliches bei der Brautstrauß-Beratung zu beachten. Eigentlich wie heute – allerdings haben sich die Brautsträuße von damals, entstanden bei einem Seminar im Floristikinstitut in Dresden-Pillnitz, nicht bis in die heutige Zeit durchsetzen können. (g&v)

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