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g&v vor 30 Jahren: Carnivoren und die große Verpackungswahl

Die g&v vor 30 Jahren – was war im Jahr 1991 angesagt, wonach sollten Gärtner und Floristen sich richten? In der damaligen September-Ausgabe ging es unter anderem um Carnivoren und Verpackungen von Blumen und Pflanzen.

Fleischfressende Pflanzen waren das Titelthema im September 1991 in g&v. Foto: Haymarket Media

„Originelle Tüte“ oder „fast ganz ohne“: Verpackungen für Blumen und Pflanzen

Neue Vorschläge zur Verpackung von Blumen und Pflanzen wurden in der September-Ausgabe vor 30 Jahren vorgestellt: eine „originelle Tüte“, die mit aufgeklebtem floralem Beiwerk oder Aufdrucken eine persönliche Note bekommen sollte oder auch Rollenpapier. Schon damals im Gespräch: weniger ist mehr – die Verpackung „fast ganz ohne“, basierend auf der schon zu jener Zeit aktuellen Umweltdiskussion rund um das Thema Verpackung. Als „neue Ideen“ wurden aber auch Blütenboxen und Vasen aus Pappe sowie wasserdichte Faltkartons, in denen sich Topfpflanzen verschenken lassen, vorgestellt – der Kunde wollte es doch oft gerne verpackt haben, Blumen und Sträuße so zu einer floralen Kostbarkeit werden lassen.

Profil gewinnen mit fleischfressenden Pflanzen

Daneben hieß es im September 1991 in gestalten & verkaufen „Profil gewinnen mit Carnivoren“. Zierpflanzen seien Massenprodukte, der Kunde suche das Besondere, Raritäten seien gefragt. Der Tipp ging zu einem Sortiment an Carnivoren, die in Glasgefäße eingepflanzt und mit Holzstückchen, Moos und Steinchen arrangiert, den Kunden auf den Geschmack bringen sollten. Die Nachfrage der Kunden nach „fleischfressenden Pflanzen“ ist heute im Blumenfachgeschäft zwar nicht mehr sehr groß, aber im Zusammenhang mit beispielsweise Mimosen vielleicht eine Anregung für eine kleine Ausstellung, um auch Kindern Besonderes im Pflanzensortiment zu zeigen. Für kleine Entdecker sind fleischfressende Pflanzen immer noch ein besonderer Anziehungspunkt in der Sortimentspräsentation.

Was in der g&v September-Ausgabe 1991 noch Thema war

Neben Produkt-Infos und dem „Premierenfieber in Dresden-Pillnitz“ waren in der September-Ausgabe 1991 von gestalten & verkaufen Beiträge über die Meisterprüfung in Auweiler, die Klimatisierung von Verkaufsgewächshäusern sowie „Botanik für Floristen“ zu finden. Zudem berichtete das Branchenmagazin für Gärtner und Floristen über „Steigende Gewinne durch effektive Präsentation“ und versuchte die Frage „Verkaufen – was ist das“ zu beantworten.

 

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