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g&v vor 30 Jahren: Florales im Haar und Pflanzen fürs Grab

Die g&v im Oktober 1991 – was war los, was lag im Trend, wie sollte man verkaufen? In der damaligen Ausgabe ging es unter anderem um floralen Haarschmuck, herbstliche Grabbepflanzung und EDV im Endverkauf.

Grünpflanzen für jeden Raum waren ein Thema in der g&v im Oktober 1991 und auch auf der Titelseite zu sehen. Foto: Haymarket Media

Tipps, wie das Schaufenster nicht zur „Belästigung“ wird

Neben vielen weiteren Themen fand der Leser vor 30 Jahren in der Oktober-Ausgabe von gestalten & verkaufen Tipps für die Schaufenstergestaltung. Unter der Überschrift „Das Schaufenster als Spiegelbild“ war dort zu lesen: „Ein Schaufenster ist nicht hergerichtet, wenn man einfach eine Menge von Waren hineinstellt, … das ist eine Belästigung“. Daneben beschäftigte sich das Branchenmagazin für Gärtner und Floristen mit EDV im Endverkauf, Fuchsien in der Floristik und Grün für jeden Raum. Zudem ließ die Ausgabe die Sommerausstellung in Weihenstephan Revue passieren und charakterisierte Bromelien als „leicht zu pflegen und exotisch schön“.

Über Geschmack lässt sich streiten: floraler Haarschmuck

Ein weiteres Thema in der g&v im Oktober 1991 waren Blumen im Haar. Angedrahtete Schneckenhäuser, geknotete Taftbänder, orangefarbene Rosen und angeklebte Galax-Blätter – über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Darüber hinaus gab es praktische Tipps, etwa welche Blüten und Blätter sich generell für floralen Haarschmuck anbieten, welche Frisuren sich für eine Ergänzung durch Blumenschmuck eignen oder wie lang das Haar dafür mindestens sein muss. Und: „Größe und Gewicht des Schmuckstückes müssen so angelegt sein, dass nach dem Einarbeiten die Haltefunktion des Haares nicht überstrapaziert wird.“ Sonst würden bei der floral geschmückten Trägerin Kopfschmerzen drohen.

Callunen und Eriken für die Grabbepflanzung im Herbst im Trend

Dass die Grabbepflanzungen auch im Herbst nicht an Attraktivität verlieren sollten, galt damals wie heute. Die „Richtlinien für die gärtnerische Grabgestaltung“ vom Bund deutscher Friedhofsgärtner unterteilten die Fläche in Rahmenbepflanzung mit raumbildenden Gehölzen, Bodendecker, jahreszeitlich wechselnden Blumenschmuck sowie Wechselflorflächen. Voll im Trend lagen Callunen und Eriken, wie in der Oktober-Ausgabe von g&v vor 30 Jahren zu lesen war. Bei Erica gracilis auf Gräbern waren demnach hellere Fragen vermehrt gefragt, sehr beliebt seien auch Kombinationen mit Silberblatt (Senecio bicolor), wie damals zu lesen war. (g&v)

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