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g&v vor 30 Jahren: Grabschmuck und Weihnachtsfloristik

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Auch in diesem Monat werfen wir einen Blick zurück – aus heutiger Sicht: Nachdenkliches und Amüsantes aus der Dezember-Ausgabe der g&v im Jahre 1991. Natürlich stand Weihnachten samt passender Floristik im Vordergrund. Aber auch die Themen Verkaufen und herbstlich-winterlicher Grabschmuck kamen nicht zu kurz.

Anthurien sorgten auf der Titelseite der Dezember-Ausgabe 1991 für einen „Hauch von Exotik“. Foto: Haymarket Media

Trauerkränze als wichtiges Kulturgut

„Trauerkränze von klassisch anmutend bis locker füllig“ – die Aufgabe des Floristen sollte es sein, „dem Kunden gegenüber aufklärend die historische und symbolische Bedeutung des Kranzes hervorzuheben und ihn als wichtiges Kulturgut darzustellen“, war vor 30 Jahren in der g&v zu lesen. Als weiterer Gesichtspunkt bei der Behandlung von herbstlich-winterlichem Grabschmuck wurde im Zusammenhang mit dem generellen Verbot biologisch nicht abbaubarer Materialien auf unseren Friedhöfen auf Recycling-Kranzkörper hingewiesen, die sich durch hohe Gebrauchswerte und einfache Handhabung auszeichnen. Beide Ansätze wurden bis heute zwar angepasst, sind aber noch längst nicht überholt.

Weihnachtliche Floristikideen zum Nacharbeiten

Selbstverständlich war Weihnachten in der Dezember-Ausgabe vor 30 Jahren ein großes Thema, denn wenn das Adventsgeschäft gelaufen ist, steht mit dem „Fest der Liebe“ der nächste floristische Höhepunkt vor der Tür. „Weihnachtliche Arbeiten mit viel Material aus der Natur im Geschäft vorgestellt, können Freude bereiten, zum Verweilen und Betrachten der Arbeiten einladen und – letztendlich – den Wunsch zum Kauf dieser Arbeiten wecken“, hieß es 1991 in der g&v. Als Anregung wurden dazu drei floristische Ideen zum Nacharbeiten, vom „weihnachtlichen Geschenk“ über den „Strauß mit Clematiskugel“ bis hin zum „Füllhorn in Gold-Weiß“, samt Kalkulation gezeigt. Das ist zwar auch heute noch ein Thema, die Werkstücke und Präsentationen von 1991 konnten sich jedoch nicht durchsetzen.

Das war im Dezember 1991 noch Thema in der g&v

Neben Weihnachts- und Trauerfloristik kam vor 30 Jahren im Branchenmagazin für Gärtner und Floristen auch das Thema Verkaufen nicht zu kurz – der „Kunde der 90er-Jahre“ wurde beschrieben als informiert und hinterfragend, Tipps für den Umgang mit ihm inklusive. Außerdem wurde der Einsatz von EDV im Kassenbereich von Endverkaufsbetrieben geschildert und es wurden zweckbetonte und formschöne Läden gezeigt. Neben Rosen im Advent, Zimmerfarnen für schattige Standorte und Anthurien wurde darüber hinaus in der Dezember-Ausgabe 1991 auch der Einzug von Bändern in die Floristikbranche gewürdigt.

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