Alle News

g&v vor 30 Jahren: Muttertagsgeschäft und Horoskop-Sträuße

Seit 1991 gibt es die g&v, und wir werfen einen Blick auf die Themen vor 30 Jahren. Selbstverständlich stand auch schon damals in der April-Ausgabe des Branchenmagazins für Gärtner und Floristen der Muttertag im Mittelpunkt. Und das mit einem Werkstück, das mit dem Vintage-Look heute schon fast wieder Trend geworden ist: der Biedermeierstrauß.

Im April 1991 stand in der g&v das Thema Muttertag im Mittelpunkt, als dafür passendes Werkstück wurde unter anderem der Biedermeierstrauß präsentiert. Foto: g&v

Straußform und Verkaufstipps zum Muttertag

Schon vor 30 Jahren war in der g&v zu dem namentlich an die Biedermeierzeit angelehnten Blumengebinde zu lesen: „Als Relikt aus einer längst vergangenen Zeit ist der Biedermeierstrauß erhalten geblieben.“ Und das ist er bis heute. Im angesagten Vintage- und Shabby-Trend findet er sich in kleiner, kompakter Ausführung gerne wieder. Und auch die Straußmanschette hat neben den ihr ähnlichen Tortenspitzen ein Comeback, vor allem im DIY-Bereich, gefeiert. Neben der Straußform gab die April-Ausgabe von g&v auch damals schon Verkaufstipps zum Muttertagsgeschäft.

Gregor Lersch stellt 1991 Naturfloristik vor

Gregor Lersch – damals wie heute angesehen und ein Vertreter der Naturfloristik. Diese stellte er 1991 auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen vor. Überall sei in den vergangenen Jahren versucht worden, Naturerlebnisse zu vermitteln, führte Lersch auf der IPM aus – diesem Trend könne sich auch der Florist als Vertreter von Natur und Frische nicht verschließen. In den Sträußen selbst spiegelt sich diese Natürlichkeit an erster Stelle durch eine luftige, lockere und spielerische Verarbeitung wieder, die er den Floristen in Essen ans Herz legte: „Blumen sollten nicht verstylt sein.“ Eine Ansicht, der er bis heute treu bleibt.

Horoskop-Sträuße als „Idee mit Pfiff“ in g&v

Nicht behaupten und am Markt durchsetzen konnten sich die Horoskop-Sträuße, die im April 1991 in der g&v als „Idee mit Pfiff“ präsentiert wurden. Was aber bis heute greift: „Plakatieren und Schausträuße regen die Verbraucher zum Kauf an“, wie die CMA (Centrale Marketinggesellschaft der Agrarwirtschaft) vor 30 Jahren empfahl – inklusive Informationsposter mit Tipps und Vorschlägen zur Zusammenstellung der Sträuße sowie Kartenspender, Fensteraufkleber, Plakate und Vorlagen für die Anzeigenwerbung. (g&v)

Cookie-Popup anzeigen