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g&v vor 30 Jahren: Trockenblumen und Stehsträuße

Anlässlich von 30 Jahren g&v werfen wir auch in diesem Monat einen Blick zurück ins Jahr 1991 – aus heutiger Sicht: Nachdenkliches und Amüsantes aus der Juni-Ausgabe des „Branchenmagazins für Gärtner und Floristen“, wie auf dem Titel zu lesen war. Im Fokus des Hefts standen Trockenblumen – ein mittlerweile wieder sehr angesagtes Thema.

In der Juni-Ausgabe 1991 widmete g&v dem Titelthema Trockenblumen insgesamt elf Seiten. Foto: Haymarket Media

Trockenblumen als Schwerpunktthema der Juni-Ausgabe 1991

„Tendenzen bei Trockenblumen“, „Ernten, Trocknen und Präparieren“ derselben und „eine floristisch wirksame Präsentation“ – das Schwerpunktthema der g&v Juni-Ausgabe 1991 nahm insgesamt elf Seiten ein. Zwischenzeitlich war es weder für Floristen noch für Kunden vorstellbar, ein ganzes Gesteck oder einen Strauß aus Trockenblumen zu gestalten oder zu kaufen. Seit ungefähr zwei Jahren sind getrocknete Floralien und haltbar gemachte Blüten jedoch wieder schwer angesagt. Zumindest mitverantwortlich für die spürbar gestiegene Nachfrage ist das Internet, wo etwa in den sozialen Medien verschiedenste Gestaltungsideen mit Trockenblumen zu finden sind. Auch g&v hat auf diesen Trend reagiert und getrocknete Floralien beispielsweise in der diesjährigen Mai-Ausgabe zum „Thema des Monats“ erklärt.

Themen, die heute noch beziehungsweise wieder aktuell sind

Seidenblumen, heute sehr hochwertig erhältlich und gar nicht mehr verpönt, standen auch 1991 schon in den Startlöchern. Der Artikel „Frühlingslaune im KaDeWe – Große Schau textiler Blumen und Pflanzen“ in der damaligen Juni-Ausgabe von g&v zeigte, dass ein Anfang gemacht war. Themen, die auch heute noch beziehungsweise wieder aktuell sind, waren im Juni 1991 „Schnittblumen vorbehandeln und ernähren“ sowie „Mobiles Grün für Balkon, Terrasse und Garten“. Außerdem wurden Alstromerie und Dracaena porträtiert und „Pflanzendoktors Sprechstunde“ besucht.

g&v präsentiert Sinn und Technik von Stehsträußen

Zum Thema Technik war die g&v im Juni 1991 ebenfalls bereits auf dem Vormarsch: Unter der Überschrift „Was ist ein Stehstrauß?“ wurden der Sinn und die Technik dieses Werkstücks vorgestellt. Das „Neue“ daran, so war damals zu lesen, sei nicht der Straußtyp als solches, sondern vielmehr die Empfehlung, ein solches Arrangement in eine großflächige Schale mit flachem Rand anstatt in eine Vase zu stellen. Und auch wenn die Stehsträuße der heutigen Zeit etwas anders aussehen – das Werkstück an sich konnte sich behaupten.

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