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Messe Frankfurt sagt Konsumgütermessen ab

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Aufgrund der sich verschärfenden Pandemielage hat sich die Messe Frankfurt zur Absage der für Januar und Februar geplanten Konsumgütermessen Christmasworld, Paperworld, Creativeworld und Ambiente entschieden. Einzig die regional ausgerichtete Fachmesse Nordstil vom 15. bis 17. Januar 2022 in Hamburg findet zum aktuellen Zeitpunkt statt.

Auch 2022 wird es wieder keine Christmasworld in Frankfurt geben. Die Messe hat sämtliche internationale Konsumgütermessen abgesagt. Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/ Pietro Sutera

Internationale Reiserestriktionen

Als Veranstalterin der international ausgerichteten Konsumgütermessen Christmasworld, Paperworld, Creativeworld und der Ambiente sehe man bei der Messe Frankfurt aktuell keine andere Möglichkeit, als die Veranstaltungen abzusagen. Aufgrund der Ausbreitung der Omikron-Variante in Europa und damit einhergehenden Reisebeschränkungen können die Termine Ende Januar und Mitte Februar nicht eingehalten werden. Die Rahmenbedingungen für die vier anerkannten Leitmessen ihrer Branchen hätten sich demnach durch die internationale Situation deutlich verschlechtert, so dass die Messe keine andere Möglichkeit als die Absage sah. Unter anderem zählt zu den Gründen auch die Einstufung Deutschlands als Hochrisikogebiet und die damit verknüpften Reisewarnungen und Restriktionen der Länder. Des Weiteren wurden auch die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und des Expertenrats der Bundesregierung zu Rate gezogen. Eine Verschiebung der Veranstaltungen sei aktuell nicht geplant.

„Entscheidung nicht leicht gefallen“

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen. Abgestimmt mit weiten Teilen der auf den Messen vertretenen Branchen ist es nun aber unsere Verantwortung, diesen schweren Schritt zu gehen. Die letzten Monate waren geprägt von Optimismus, Tat- und Ideenkraft, um der Christmasworld, der Paperworld und der Creativeworld sowie der Ambiente nach der Zwangspause in 2021 nun einen gelungenen Neustart zu ermöglichen. Unser Dank gilt daher all unseren Partnern aus der Konsumgüterbranche, seien es Aussteller, Besucher, Verbände oder Medien, die zusammen mit uns bis zuletzt an den Präsenzmessen gearbeitet und wie wir Herzblut, Energie und Leidenschaft in deren Durchführung gesteckt haben“, betont Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Nordstil und digitale Plattformen

Nicht betroffen von der Absage sei allerdings die in Hamburg stattfindende Nordstil. Vom 15. bis 17. Januar 2022 findet diese Veranstaltung aufgrund anderer Rahmenbedingungen für die lokale Durchführung in der Freien und Hansestadt Hamburg zum jetzigen Zeitpunkt statt. Ebenfalls bietet die Messe Frankfurt auch weiterhin die digitalen Plattformen Nextrade als erste Order- und Datenmanagementplattform der Home- und Living-Branche, sowie Conzoom Solutions, als Informationsplattform für die globale Konsumgüterbranche an. „Ein zweites Jahr ohne entsprechende Order-, Inspirations- und Networking-Formate stellt den Handel weltweit vor erhebliche und partiell existenzbedrohende Herausforderungen“, erläutert Braun. „Mit unseren digitalen Angeboten unterstützen wir in dieser volatilen Situation gezielt unsere Partner in Industrie und Handel. Zudem setzen wir uns auch weiterhin mit ganzer Kraft und viel Optimismus für sichere und erfolgversprechende Messen ein. Denn die Begegnung im echten Leben ist durch nichts zu ersetzen.“

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