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19. 01. 2015

ZVG fordert staatliche Export-Unterstützung für Gartenbau

BMEL-Staatssekretär Peter Bleser (Mitte) begrüßte die Teilnehmer des Exportgespräches. Foto: ZVG

Mehr Export-Unterstützung für den Gartenbau hat Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbands Gartenbau (ZVG), im Rahmen eines vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) angeregten Exportgesprächs gefordert. Der Export der im Ausland beliebten Gartenbau-Produkte dürfe nicht an bürokratischen Hürden scheitern, so Mertz. 

„Wir haben von der Zierpflanze bis zum Apfel vielfältige Produkte im deutschen Gartenbau. Diese sind auch im Ausland gefragt. Wenn der Export aber an regulativen oder bürokratischen Hürden scheitert, gibt es Handlungsbedarf“, so Mertz.

Neue Export-Märkte für Gartenbau-Produkte erschließen

Konkret gelte dies etwa bei Exportbeschränkungen für blühende Zierpflanzen nach Russland. Zudem sprach Mertz gegenüber Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL, die Notwendigkeit neuer Märkte für deutsche Äpfel an. So sollten neben China zukünftig Taiwan und Brasilien vom BMEL für den Export von Äpfeln erschlossen werden.

Abschließend ermutigte Merz das BMEL, Auslandsmessen innerhalb der EU stärker zu fördern. „Die Erfahrungen zeigen, dass die vom Ministerium organisierten Messegemeinschaftsstände hervorragende Plattformen zur Geschäftsanbahnung für unsere Unternehmen sind. Für deutsche Zierpflanzen hat aber der europäische Absatzmarkt höchste Priorität. Daher sollten auch Messen in der EU verstärkt in die Planung des BMEL aufgenommen werden“, so ZVG-Präsident Mertz. (ts/zvg)

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